Im authentischen Gatsby-Stil zum Sieg

Am Samstag maßen sich in Lichtenstein Tanzgarden der Region im Wettstreit. Die Rot-Weiße Tanzgarde des Musikverein Unterhausen (MVU) veranstaltete ihren Marsch- und Showtanzwettbewerb.

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Heuer gingen fünf Gruppen an den Start, verkündeten Schriftführer Dieter Jetter und Mitorganisatorin Alwina Schleinin. Zuerst zeigte der Nachwuchs des Gastgebers, was er gelernt hat. In Dirndl-ähnlichen Kostümen eroberte die Minitanzgarde die Herzen der Zuschauer. Die Kindertanzgarde bezauberte das Publikum als kleine Ballerinas und freche Hip-Hop- Girls. Dann ging es richtig los, der Marschtanz, die Königsdisziplin im Bereich karnevalistischem Tanz, stand auf dem Programm. Die Garden bewiesen bei akkuratem Schritt, hohen Spagatsprüngen oder Beinwürfen und schwierigen Kombinationen, dass sich die vielen Trainingsstunden gelohnt hatten. Die Juroren Sibylle Rutsch, ausgebildete Tanzpädagogin, Choreografin und Leiterin der Tanzschule Dance Art in Pfullingen, sowie Sarah Huber, Fee Dürr und Anja Spadoni, ehemalige Gardistinnen und heute Trainerinnen, hatten dabei ein besonderes Augenmerk auf die Exaktheit, gerade Linien, Schrittfolgen und Schwierigkeiten wie Rädchen, Spagate oder Stehspagate. Mit 230 von 240 möglichen Punkten verteidigten hier die "Dancing Shoes" aus Reutlingen unangefochten ihren letztjährigen ersten Platz. Die Prinzengarde aus Trochtelfingen wurde mit 177 Punkten Zweiter, die Tanzgarde aus Großengstingen musste sich mit einem Punkt weniger und mit dem dritten Platz begnügen. Vierter mit 169 Punkten wurden die Mädels der weißen Garde von den Betzinger Krautskräga. Für die Kategorie Showtanz nahmen jetzt noch der Tanzlehrer Massimo Laraia sowie Alwina Schleinin Platz, die Teilnehmer mussten mit ihrer Kreativität überzeugen. Den dritten Platz erreichte die Tanzgarde des SV Weilheim, die Großengstinger Mädchen holten mit dem Musical "Grease" tänzerisch brillant den zweiten Platz und den Siegerpokal nahm die Prinzengarde aus Trochtelfingen mit nach Hause. Bei ihrer überwältigenden Nostalgie-Show vom Leben im Gatsby-Stil in New York 1922 passte vom Charlestonschritt bis zum Bigband-Sound und der typischen Kleidung einfach alles.

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