Höchststand erreicht

Im Kreis ist die Zahl der Personen, die 2014 wegen eines akuten Alkoholrauschs in Folge von "Komatrinken" ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, erneut gestiegen. Seit Auswertung der Daten (2007) wurde ein Höchststand erreicht. Das zeigen die aktuellen Zahlen der AOK Neckar-Alb.

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Im Kreis ist die Zahl der Personen, die 2014 wegen eines akuten Alkoholrauschs in Folge von "Komatrinken" ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, erneut gestiegen. Seit Auswertung der Daten (2007) wurde ein Höchststand erreicht. Das zeigen die aktuellen Zahlen der AOK Neckar-Alb. Nimmt man im Kreis alle Altersgruppen zusammen, mussten insgesamt 210 Personen wegen einer Alkoholvergiftung eingeliefert werden. 2013 waren es 168 Personen gewesen. Vor allem Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren laufen weiterhin Gefahr, beim Alkoholkonsum das Maß zu verlieren. Mit 59 (davon 30 Mädchen und junge Frauen) ist die Zahl der Komatrinker in dieser Altersgruppe gegenüber dem Vorjahr um 23 gestiegen. Auch dies ein Höchststand. Die meisten Fälle passieren an Fastnacht, gefolgt von den Maifeiertagen sowie Silvester und Neujahr. "Vielen ist nach wie vor nicht bewusst, wie schädlich der rauschhafte Alkoholkonsum sein kann und was sie damit ihrem Körper antun", sagt AOK-Geschäftsführer Klaus Knoll. "Komatrinken ist zwar kein Massenphänomen, dennoch stellt der Alkoholmissbrauch in all seinen Formen nach wie vor ein gravierendes Gesundheitsproblem in unserer Gesellschaft dar." Deshalb unterstützt die AOK seit Jahren das Projekt HaLT (Hart am Limit) sowie die präventiven Projekte der kommunalen Suchtbeauftragten in der Region. Wenn ein Jugendlicher mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert, wird nach Möglichkeit noch während des Krankenhausaufenthalts ein Suchtbeauftragter informiert. Dieser kann dann frühzeitig eine individuelle Prävention einleiten.

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