Hilfe im Bedarfsfall

Der Bereichsausschuss der notärztlichen Versorgung im Kreis für den Rettungsdienst hat weitere Verbesserungen der gesetzlichen Hilfsfrist beschlossen.

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Um zu weiteren Optimierungen zu gelangen, werden ab April tagsüber zwei weitere Rettungswagen vorgehalten, heißt es in einer Mitteilung. Zudem wird nachts an allen Tagen ein weiterer Rettungswagen zur Verfügung stehen. Ab 1. Juli wird überdies in Bad Urach auch nachts ein Notarzteinsatzfahrzeug vorgehalten.

Auslöser für diese jetzt beschlossenen Maßnahmen sind zum einen die stetig steigenden Einsatzzahlen des Rettungsdienstes. Zum anderen führten Überlegungen zur weiteren Verbesserung der Hilfsfrist zu dieser vom Bereichsausschuss einstimmig beschlossenen Entscheidung. Der Bereichsausschuss ist ein paritätisch von den Kostenträgern (Krankenkassen) und Leistungsträgern (Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst) besetztes stimmberechtigtes Gremium, in dem beratend zudem Vertreter anderer Hilfsorganisationen, Ärzte und Notärzte, des Landratsamtes und der Kreiskliniken mitwirken.

Alternierender Vorsitzender des Gremiums ist derzeit der Präsident des DRK-Kreisverbandes Reutlingen, Andreas Glück, der sich gemeinsam mit Klaus Knoll, Geschäftsführer der AOK Neckar-Alb, über diese "deutliche Verbesserung der bisherigen Vorhaltung" freut. "Dies ist ein weiterer Schritt im Bereich des Rettungsdienstes, der den Menschen hier in der Region im Bedarfsfall unmittelbar hilft", führte Glück weiter aus.

Erst vor wenigen Tagen hatte er gemeinsam mit Klaus Knoll, DRK-Kreisgeschäftsführer Michael Tiefensee und Rettungsdienstleiter Wilfried Müller den vor zwei Jahren vom Bereichsausschuss etablierten zusätzlichen Notarztstandort in Trochtelfingen vor Ort besichtigt und mit dem diensthabenden Notarzt, Rolf Reisig, persönlich über die Ausgestaltung dieses Notarztstandortes gesprochen.

"Auch dies zeigt", so Andreas Glück, "dass wir die Einhaltung der Hilfsfrist ernst nehmen und alles daran setzen, gemeinsam mit unseren Partnern, den Kostenträgern, hier zu guten Lösungen zu gelangen." Die jetzt beschlossenen zusätzlichen Maßnahmen kosten natürlich auch eine Stange Geld. Etwa 350 000 Euro müssen zusätzlich von den gesetzlichen Krankenkassen aufgewendet werden.

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