Heute noch beichten?

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"Das befreiende Wort kannst du dir nicht selber sagen!", macht die Pastoralreferentin der katholischen Kirchengemeinden in Pfullingen und Lichtenstein, Ines Spitznagel, deutlich. Damit greift sie das verloren geglaubte Sakrament der Versöhnung - die Beichte - wieder auf und deutet dieses christliche Angebot in seinem zutiefst positiven Sinn: "Ein wertvoller Schatz", wie sie sagt, "der uns von Gott geschenkt und ganz konkret durch den Priester zugesprochen wird."

Mit Pastoralassistentin Corina Müller und Dekan Hermann Friedl stellen die drei Mitglieder des hauptberuflichen Seelsorgeteams dieses vergessene und oft missverstandene Sakrament der Versöhnung ins Zentrum der Verkündigung. Theologisch und pastoral beleuchten sie es näher im Rahmen einer Fastenpredigtreihe an drei Wochenenden der Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern hin. Vielleicht, so hofft das theologische Dreigestirn, können die Fastenpredigten eine Anregung sein, sich wieder neu vom Einzelangebot der Beichte ansprechen zu lassen.

Am ersten Wochenende in der Fastenzeit, 21./22. Februar, eröffnet Pastoralassistentin Müller die Predigtreihe mit dem Thema "Jesu und meine Versuchungen" (Markus 1,12-15). Am Wochenende 14./15. März setzt Pastoralreferentin Spitznagel die Reihe fort mit dem Predigtgedanken "(Gottes) Gericht" (Johannes 3,14-21), das auf Rettung und nicht auf Verderben abzielt.

Dekan Friedl beendet am Passionssonntag, 21./22. März, die Predigten mit dem Aspekt der Verwandlung und Neuwerdung durch Buße anhand des Bildwortes vom Weizenkorn (Johannes 12,20-33) und einer zelebrierten Bußfeier.

Die Fastenpredigten werden an den drei erwähnten Wochenenden mehrmals gehalten: jeweils am Samstag um 18.30 Uhr in St. Wolfgang in Pfullingen und am Sonntag sowohl um 9 Uhr in Bruder Konrad in Unterhausen als auch um 10.30 Uhr nochmals in St. Wolfgang.

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