HEUSS-SCHULE

Dieser Tage wurden an der Theodor-Heuss-Schule (THS) sieben Lehrkräfte und die Sekretärin der Schulleitung in den Ruhestand verabschiedet. Insgesamt scheiden damit rund 300 Jahre Erfahrung im Schuldienst aus dem aktiven Dienst.

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Nach vielen Jahren aktiven Dienstes in den neuen Lebensabschnitt verabschiedet (von links): Günther Haupt, Dietmar Horn, Arnold Sendler, Renate Herzog, Irmgard Krohmer-Mack, Michael Lindenzweig, Peter Rittinghaus, Heiner Wezel.  Foto: 

Dieser Tage wurden an der Theodor-Heuss-Schule (THS) sieben Lehrkräfte und die Sekretärin der Schulleitung in den Ruhestand verabschiedet. Insgesamt scheiden damit rund 300 Jahre Erfahrung im Schuldienst aus dem aktiven Dienst. Schulleiter Horst Kern ließ den Werdegang der künftigen Ruheständler Revue passieren.

Der Pfälzer Günther Haupt arbeitete viele Jahre als freier Dozent, als Dolmetscher und vereidigter Übersetzer, bevor es ihn 1992 als Lehrer für italienisch an die THS führte. Parallel ist er weiterhin als Dozent an den Volkshochschulen in Tübingen und Herrenberg sowie in der Erwachsenenbildung tätig.

34 Jahre verbrachte Dietmar Horn an der THS. Im Unterricht war er außer in seinen Studienfächern BWL und Geografie auch in der Berufsschule in Deutsch und Gemeinschaftskunde eingesetzt. Er war Mitglied der Lehrplankommission des Ministeriums und organisierte zudem über viele Jahre den Lehrerchor.

Bereits ihr Referendariat leistete Irmgard Krohmer-Mack an der Theodor-Heuss-Schule. Während dieses langen Lehrerlebens, in dem sie von der Berufsschule über das Wirtschaftsgymnasium bis zur Fachschule in fast allen Schularten unterrichtete, hatte sie über viele Jahre das Amt der Frauenbeauftragten an der THS inne.

Mit Michael Lindenzweig geht einer der beiden für die Berufsschule zuständigen Abteilungsleiter. Der Braunschweiger versah die Funktion eines SMV-Verbindungslehrers sowie des Beratungslehrers, zudem arbeitete er in verschiedenen Lehrplankommissionen mit und ist seit vielen Jahren in verschiedenen Prüfungsausschüssen im Verwaltungs- und Sozialversicherungsbereich fast baden-württembergweit tätig.

Mit den Fächern Deutsch und Geschichte/Gemeinschaftskunde und dem vornehmlichen Einsatz mit diesen Fächern in der Wirtschaftsschule und der Berufsschule gingen Hunderte von Klassen und Tausende von Schülern durch den Unterricht von Peter Rittinghaus, denn diese Fächer werden in den jeweiligen Klassen nur mit wenigen Stunden unterrichtet. Der Nagolder wurde 1986 zunächst an die THS abgeordnet und auf seinen Wunsch hin 1994 ganz versetzt.

Arnold Sendler war in den letzten 16 Jahren als Leiter für eine Abteilung verantwortlich, die gleich mehrere Schularten einschloss und seit seinem Amtseintritt deutlich gewachsen ist. Seine Zuständigkeit erstreckte sich zuletzt über vier Klassen im Berufskolleg I, 3 Klassen im Berufskolleg II, eine 1. und eine 2. Klasse im Berufskolleg Wirtschaftsinformatik sowie vier Klassen in der Fachschule für Wirtschaft. Der Bielefelder kam 1980 an die THS, wo er in nahezu allen Schularten eingesetzt war und außer der allgemeinen BWL und VWL auch spezifische Richtungen wie Absatz oder Marketing und zeitweise auch Datenverarbeitung unterrichtete.

Der Gomadinger Heiner Wezel war bereits als Schüler der Wirtschaftsschule und des Wirtschaftsgymnasiums an der THS und kehrte 1988 als Lehrer wieder zurück. Sein Unterrichtseinsatz erstreckte sich über nahezu sämtliche an der THS angesiedelten Schularten. Darüber hinaus engagierte er sich vielseitig auch in außerunterrichtlichen Projekten der Schulentwicklung, war Referent des evangelischen Bildungswerkes im Landkreis und Schöffe am Jugendgericht. Außerdem war er Vorsitzender der Keniahilfe. Erst vor wenigen Wochen war er wieder mit mehreren WG-Schülern in Kenia und betreute deren dortiges Auslandspraktikum.

Nicht nur im Lehrbereich geht viel Erfahrung. Mit Renate Herzog, der Sekretärin der Schulleitung und des Wirtschaftsgymnasiums, trifft dies auch auf den Verwaltungsbereich zu. Renate Herzog kam 1988 an die THS und war für das Vorzimmer des Schulleiters zuständig, für alle Personalangelegenheiten, für die Reisekosten genauso wie für die komplette Korrespondenz der Schulleitung. Zudem leistete sie die gesamte sekretariatsbezogene Zuarbeit für eine komplette Schulart, indem sie mitverantwortlich war für das Wirtschaftsgymnasium von der Bewerberaufnahme bis zur Organisation der Abiturkorrektur.

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