Handwerk: Meisterprüfung für Kosmetiker

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Am 1. Juli tritt erstmalig eine Meisterprüfungsverordnung für das Kosmetiker-Gewerbe in Kraft. Damit wird die Grundlage für den Erwerb eines bundeseinheitlichen, meisterlichen Befähigungsnachweises im Kosmetiker-Gewerbe geschaffen, heißt es in einer Mitteilung der Handwerkskammer.

Beim Kosmetiker-Gewerbe handelt es sich um ein handwerksähnliches Gewerbe. Dies bedeutet, dass für die selbständige Gewerbeausübung keine Meisterpflicht besteht. Rund 450 Kosmetiker-Betriebe gibt es im Bezirk der Handwerkskammer. Eine "freiwillige" Meisterprüfung ist aber auch in handwerksähnlichen Gewerben möglich. Acht Auszubildende werden zurzeit im Kammerbezirk ausgebildet. Der größere Teil der zukünftigen Kosmetikerinnen absolviert eine fachschulische Ausbildung. Sie können nun eine Meisterprüfung ablegen.

Im Zentrum des Berufsalltags der Kosmetikerinnen steht "der Mensch". Das Dienstleistungsspektrum reicht von der klassischen Schönheitsbehandlung, Massagen, Typ- und Haupttypbeurteilungen mit darauf abgestellten individuellen Behandlungs- und Pflegekonzepten und kosmetischer Hand- und Fußpflege. Unterschiedliche Behandlungen für Gesicht und Körper - ob geräteunterstützt oder manuell - runden das Portfolio ab.

Die zeitgemäße Meisterprüfungsverordnung ist handlungsorientiert und bildet die Praxis der Kosmetikerinnen mit ihren vielfältigen Aufgaben am Mensch ab. In den Meisterprüfungen für handwerksähnliche Gewerbe werden die gleichen Anforderungen gestellt wie für zulassungspflichtige Handwerke - es gibt keine Niveauunterschiede.

Tragendes Prüfungselement ist die Durchführung eines Meisterprüfungsprojekts und ein Fachgespräch. Damit stellt die Meisterprüfung im Kosmetiker-Gewerbe ein verlässliches Qualitätssiegel dar, das für Kompetenz und Kundenorientierung steht.

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