Genügt jedem Anspruch Betzinger Feuerwehrfahrzeug kostet knapp 300 000 Euro

28 Jahre war das Löschfahrzeug alt, manche Ersatzteile gab es nicht mehr. Nun wurde ein neues rotes Löschmobil von Bürgermeister Alexander Kreher an die Feuerwehr-Abteilung Betzingen übergeben.

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Schon am 25. September 2012 hatte der Finanzausschuss der Stadt Reutlingen die Ersatzbeschaffung des neuen Fahrzeugs für die Betzinger Freiwillige Feuerwehr beschlossen. Bis das nagelneue Löschauto nun tatsächlich in der Garage in dem größtem Teilort der Achalmstadt stand, sind zwei weitere Jahre vergangen. "Da wurde noch so manche Hürde genommen", sagte Stadtbranddirektor Harald Herrmann am Mittwochabend bei der offiziellen Übergabe des neuen Fahrzeugs.

Herausgekommen sei dabei nun ein Feuerwehrauto, "das allen Ansprüchen genügt". Auch wenn nach den Worten von Herrmann "nicht jeder Wunsch erfüllt wurde". Denn: Die Notwendigkeit jedes einzelnen Details wurde penibel vom Stadtbranddirektor persönlich geprüft, zu dem ein oder anderen Ausrüstungsgegenstand "habe ich auch Nein gesagt". Dennoch entspreche das nagelneue und "hochmoderne Fahrzeug nun allen Ansprüchen", so Herrmann.

Wichtig sei das, so Reutlingens Finanzbürgermeister Alexander Kreher, damit die Feuerwehr so ausgerüstet werde, dass "sie im Gefahren- und Schadensfall die notwendigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger vollumfänglich erledigen kann".

Gleichzeitig werde mit der Neuanschaffung aber laut Herrmann auch verdeutlicht, dass "die politisch Verantwortlichen sich vor die Feuerwehr stellen". Notwendig sei das, weil die Brandbekämpfer im Notfall immer parat stünden, 24 Stunden rund um die Uhr, "dabei ihre Familien verlassen und sogar ihre Gesundheit aufs Spiel setzen", betonte Harald Herrmann.

290 000 Euro hat das Löschfahrzeug für die Betzinger Wehr gekostet, 91 000 Euro davon kommen vom Land, so Kreher - "aber erst 2017". Und das schmerze ihn als Kämmerer der Stadt ganz besonders. Weil die Rechnung ja weit vorher beglichen werden müsse.

"Das alte Fahrzeug hat uns treue Dienste geleistet", hatte Betzingens Abteilungskommandant Thomas Hirrlinger gesagt. Bezirksbürgermeister Thomas Keck verwies auf den schonenden Umgang mit dem ausgemusterten Löschfahrzeug - "sonst hätte es ja nicht 28 Jahre seine Aufgabe erfüllt".

Mit dem neuen Löschmobil stehe die Betzinger Wehr wieder gut da, zumal sie ja laut Kreher nicht nur für "den Grundbrandschutz in Betzingen beauftragt ist, sondern auch mit der Sonderaufgabe einer Atemschutznotfalleinheit".

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