Geld wird anderswo dringender gebraucht

500 Euro spendeten die Krautskräga an den Verein "Aktion Teddybär". "Die Narren stehen für Frohsinn und Freude", erklärte Pressesprecher Marco Steimle, "und genau diese Freude möchten wir nun auch außerhalb der Fasnet weiter geben.

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Spendenübergabe: Die Vorsitzenden der Aktion Teddybär, Hans Theurer und Doris Schwertle-Nagel, umringt von den Vertretern aller Gruppen der Betzinger Krautskräga.  Foto: 

500 Euro spendeten die Krautskräga an den Verein "Aktion Teddybär". "Die Narren stehen für Frohsinn und Freude", erklärte Pressesprecher Marco Steimle, "und genau diese Freude möchten wir nun auch außerhalb der Fasnet weiter geben. Vor allem dort, wo sie dringend gebraucht wird." Diese bisher einmalige Idee in der Vereinsgeschichte der Krautskräga wurde von Zunftmeister Andreas van Wirdum und seinem Narrenrat ins Leben gerufen. "Wir gaben jedes Jahr viel Geld für Gastgeschenke an andere Vereine aus", so van Wirdum. "Sicher ist das immer eine nette Geste, aber wir fanden, dass dieses Geld anderswo dringender gebraucht wird." Daher beschloss der Narrenrat der Mühla-Katza, gemeinsam mit dem Vorstand der Krautskräga, dass in diesem Jahr keine Geschenke mehr gekauft, sondern das Geld stattdessen an eine wohltätige Institution gespendet werden sollte. Die "Aktion Teddybär" spendet Kindern in Notsituationen, beispielsweise nach einem Verkehrsunfall, mit einem Teddybär Trost. Seit der Gründung 1994 konnte der Verein rund 7000 Teddybären verteilen. Die Vorsitzenden Hans Theurer und Doris Schwertle-Nagel bedankten sich und staunten: "So eine große Spende haben wir schon lange nicht mehr bekommen." Die Krautskräga wollen diese Praxis beibehalten. Andreas van Wirdum verriet, dass er bereits ein Projekt in Betzingen im Auge habe, das nächstes Jahr unterstützt werden soll.

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