Geld bei der Jugend gut angelegt

Investitionen für die Jugend sind wesentlicher Teil kommunaler Daseinsvorsorge. Kinderbetreuung und Schulen haben einen festen Platz im Haushalt.

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"Viele Kinder an der Schule sind ein ganz hoher Wert", betonte GAL-Sprecherin Annegret Romer in ihrem Kommentar zum neuen Gemeindehaushalt. "Die Einführung der Ganztagsschule im Schuljahr 2015/16 weist den richtigen Weg in die Zukunft. Die Investitionen in den Schulcampus stellen einen reellen und wichtigen Wertezuwachs dar. Die konstruktive Zusammenarbeit von Schule, Gemeinde, Vereinen und Institutionen in Eningen ist sehr erfreulich", konstatierte die Gemeinderätin.

Hauptamtsleiter Albrecht Fausel stellte dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung die inzwischen fünf Bausteine in der kommunalen Schülerbetreuung in der Achalmgemeinde vor. Für Kinder in der Ganztags-Grundschule ist an drei Schultagen die Betreuung von 8.30 bis 15.30 Uhr mit Ausnahme des Mittagessens kostenlos.

Eine durchgehende Betreuung von Montag bis Donnerstag bis 17 Uhr und am Freitag bis 14 Uhr wird für Schülerinnen und Schüler der Ganztags-Grundschule angeboten. Ein Wermutstropfen: Ab 2016 fallen jährliche Landeszuschüsse in Höhe von 15 000 Euro weg.

"Zu attraktiven Gebäuden gehört eine attraktive Betreuung", betonte FWV-Fraktionsvorsitzende Dr. Barbara Dürr, "theoretisch ist alles getan." CDU-Fraktions-Chef Florian C. Weller dazu: "Diese Wahlfreiheit über flexible Bausteine wollten wir immer haben." Das Eninger Modell wurde in enger Abstimmung mit der Schulleitung entwickelt. "Der Schulleitung war wichtig, dass allen Kindern ein Mittagessen in der neuen Schul-Mensa angeboten wird", erklärte Amtsleiter Fausel.

Die GAL-Fraktion begrüßte, dass nun auch der Bruckberg-Kindergarten für den Ganztagsbetrieb ausgebaut wird.

"Wir haben in den vergangenen Jahren viel Geld in den neuen Johannes-Kindergarten gesteckt und mit der Planung für die Achalmschule eine weitere Weiche hin zu einer familienfreundlichen, lebenswerten Gemeinde gestellt", erklärte zu diesem Themenkreis SPD-Fraktionsvorsitzende Rebecca Hummel. Resümee der Sozialdemokratin deshalb: "Eine Gemeinde kann ihr Geld gar nicht besser anlegen."

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