Gebührenfrei parken bleibt

"Kommune und Wirtschaft sitzen in einem Boot", darüber waren sich Rudolf Heß und Dr. Wolfgang Epp beim Pfullinger Wirtschaftsgespräch einig.

|

Im Feuerwehrhaus trafen sich über 30 Unternehmer mit Vertretern aller Fraktionen des Gemeinderats, Vertretern der Stadtverwaltung und der IHK, heißt es in einer Mitteilung. Die komplette Bandbreite der kommunalen Wirtschaftspolitik und der Aufgaben einer IHK wurde in knapp drei Stunden mit den Vertretern aus Handel, Dienstleistungen, Gewerbe und Gemeinderat besprochen. Im Mittelpunkt stand der Standort Pfullingen, das heißt die Gewerbeflächenentwicklung, die verkehrliche Anbindung und die "weichen Faktoren" wie die Versorgung mit Kindergärten, Schulen, Sportmöglichkeiten und kulturellen Veranstaltungen.

Mit einem Bildervortrag durch die letzten 50 Jahre verdeutlichte Bürgermeister Rudolf Heß die Entwicklung der Stadt zu einem modernen und wirtschaftsfreundlichen Standort, der im Wettbewerb mit anderen Städten gut dasteht. Reizthemen wie die Höhe der Gewerbesteuer und die Höhe kommunaler Gebühren und Abgaben wurden nicht ausgelassen, genauso wie die Fragen nach einer weiteren Aufwertung von Handel und Gastronomie in der Innenstadt.

Wohlwollend wurde von den Wirtschaftsvertretern aufgenommen, dass oberirdische Parkplätze in Pfullingen auch in Zukunft gebührenfrei bleiben sollen - ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Städten, der sich auch in der hohen "Kaufkraftzentralität" niederschlägt. Auch Nicht-Pfullinger gehen hier shoppen und in Zukunft wohl noch mehr, da der Innenstadthandel noch attraktiver gemacht werden soll.

Eine aktuelle Standortumfrage der IHK bescheinigt Pfullingen gute Werte. Die Wirtschaft ist überwiegend zufrieden mit der Verkehrsanbindung, mit der Verfügbarkeit von qualifizierten Kräften, dem Weiterbildungsangebot, der Verfügbarkeit von Wohnraum und der für die Wirtschaft so wichtigen Breitbandanbindung. Weitere Infos dieser Standortumfrage wie Kosten für Gewerbeimmobilien oder die Verfügbarkeit neuer Gewerbeflächen wurden von Wolfgang Epp ebenfalls aufgeführt, die Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie in der städtischen Kultur kamen ebenfalls zur Sprache. Die Form der Begegnung will man auf jeden Fall fortsetzen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Raus aus der Einförmigkeit

Ein Ort für Street Art: Am Samstag ist der erste Erweiterungsbau für das soziokulturelle Zentrum franz.K seiner Bestimmung übergeben worden. weiter lesen