Ganzheitliche Sichtweise

Kultusminister Andreas Stoch (SPD) machte sich ein eigenes Bild, wie an der Zeitenspiegel-Reportageschule junge Journalisten ausgebildet werden.

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Seit 2013 unterstützt das Land Baden-Württemberg die Reportageschule. Stoch traf sich vergangenen Donnerstag in der Journalistenschule an der Volkshochschule mit dem Reutlinger Unternehmer Dr. Carl-Heiner Schmid, dessen Unternehmensgruppe mit über 4000 Beschäftigten der größte Handwerksbetrieb Europas ist. Dabei standen notwendige Weiterentwicklungen unseres Bildungssystems im Vordergrund. Einig waren sich die beiden darin, dass an allen Schularten eine "ganzheitliche" Sichtweise2 auf die Schüler gelegt werden muss, um sie in ihren individuellen Fähigkeiten nach noch besser zu fördern. Der Kultusminister sagte in diesem Zusammenhang, es dürfe kein Entweder - Oder zwischen beruflicher und akademischer Ausbildung geben.

Schmid fordert ein Gymnasium, an dem man auch den Gesellenbrief erwerben kann, um Fähigkeiten und Fertigkeiten zusammenzubringen. Zu dem Treffen zwischen Stoch und Schmid kam es über ein Projekt der Reportageschule. Junge Journalisten schreiben Reportagen für den Geschäftsbericht des Unternehmens.

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