Fuhrpark wird elektrifiziert

Bei der Elektrifizierung des Fuhrpark beteiligt sich das Regierungspräsidium Tübingen an Flottenanalyse. Das Fraunhofer-Institut stellt Testwagen für den Erprobungszeitraum zur Verfügung.

|
Regierungspräsident Hermann Strampfer mit Martha Loleit vom Fraunhofer IAO vor den beiden Testwagen mit alternativem Antriebskonzept für das Regierungspräsidium Tübingen. Foto: Privat

Die Landesregierung hat bereits Ende 2011 beschlossen, das Engagement der Landesverwaltung im Bereich Elektromobilität zu verstetigen und damit eine Vorbildfunktion zu übernehmen. Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur hat in diesem Zuge das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) mit der Untersuchung beauftragt, inwieweit der Austausch von konventionell betriebenen Fahrzeugen gegen Fahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen möglich und wirtschaftlich ist. Als Pilot wurde dabei 2012 die zentrale Fahrbereitschaft des Landes beim Regierungspräsidium Stuttgart analysiert.

Im Rahmen der Ausweitung dieser Flottenanalyse beteiligt sich nun das Regierungspräsidium Tübingen an einer sechsmonatigen Untersuchung. Dabei geht es neben der Bewertung der Potenziale von Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen unter Berücksichtigung von Reichweiten und Ladezeiten auch um Elektromobilisierungs-Szenarien in ökonomischer und ökologischer Hinsicht. Außerdem erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen Hintergrundinformationen zum Thema Elektromobilität und werden geschult für einen sicheren Einsatz der Fahrzeuge, heißt es in einer Mitteilung.

Als Auftakt der Untersuchung nahm dieser Tage Regierungspräsident Hermann Strampfer von Martha Loleit, Leiterin Nachhaltige Mobilitätskonzepte am Fraunhofer IAO, die Schlüssel für zwei Testwagen mit alternativen Antriebssystemen entgegen. Diese werden nun für drei Monate im Alltagsbetrieb des behördeneigenen Fuhrparks getestet. "Der Einsatz von alternativen Antriebsarten ist aktiver Umweltschutz", betonte der Regierungspräsident. "Wir freuen uns daher, an einer umfassenden Flottenanalyse teilnehmen zu können und bringen uns gerne in die Untersuchung ein."

Die große Ausdehnung des Regierungsbezirkes Tübingen mit dem dezentralen Sitz des Regierungspräsidiums bietet ideale Testsituationen für Kurz- und Mittelstrecken.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Ein erster Schritt zur Marke

Die Achalmstadt will in einen Markenbildungsprozess einsteigen. Für 90 000 Euro wird sie dabei von einem Hamburger Unternehmen begleitet. weiter lesen