Für Studierende und Investoren

Zwischen der Straße "Unter den Linden" und der Echaz sollen rund 100 Appartements für Studierende entstehen. Bauträger ist die Casa Blanca Immobilien aus Metzingen, die Volksbank vermarktet das Projekt.

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Über 100 Appartements für Studierende wollen die Metzinger Casa Blanca Immobilien GmbH und die Volksbank Reutlingen zwischen der Straße "Unter den Linden" und Echaz errichten und vermarkten.  Foto: 

Der Bauantrag ist eingereicht, und auch der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat das Areal untersucht, Sondierungen und Bohrungen gemacht. Zum Glück ohne Befund. Inzwischen haben auch die bisherigen Mieter, die Firma Fliesen Maier, die in die benachbarte Burkhardt+Weber-Straße umgezogen ist, sowie mehrere Wohngemeinschaften das Areal verlassen. Zudem wurde auch das Entwässerungskonzept bei der Stadt eingereicht, sagt Gustav Kalbfell von der Immobilienabteilung der Volksbank Reutlingen, die das Projekt vermarktet. Bauträger für das kleine Studentendorf ist die Casa Blanca Immobilien GmbH aus Metzingen, eine Tochter der Brodbeck-Gruppe.

Das Projekt "Studentenappartements Unter den Linden" hat ein Investitionsvolumen von rund neun Millionen Euro. Verteilt auf sechs Gebäude sollen dort etwas über 100 Ein-Zimmer-Appartements für Studierende entstehen. Jedes der rund 25 Quadratmeter großen Appartements wird voll möbliert sein, eine Küchenzeile sowie ein barrierefreies Bad und WC enthalten. Diese Wohnungen sollen - warm - etwas über 400 Euro im Monat kosten, sagt Kalbfell. Auf dem Gelände des kleinen Studentendorfes wird es 20 Parkplätze für Autos und mehr als 60 Stellplätze für Fahrräder geben.

Noch steht nicht fest, wann im kommenden Jahr die Bauarbeiten beginnen werden. Die Appartements sollen jedenfalls, nennt Kalbfell als Zielvorgabe, zum Wintersemester 2017 bezogen werden können. Die Stadt erhält zur Echaz hin einen fünf Meter breiten Randstreifen, der renaturiert werden soll. Zudem kann dort ein Radweg in Richtung Packma verlängert werden.

Das Projekt ist als Kapitalanlage gedacht. Ab 85 000 Euro sollen die einzelnen Appartements kosten - je nach Lage und ob sie über einen Balkon verfügen. Kalbfell rechnet mit einer Nettorendite von drei Prozent für die Anleger. Es habe erste Vorgespräche mit interessierten Anlegern gegeben, verkauft sei allerdings noch kein Appartement, sagt der 62-jährige Volksbank-Immobilienexperte.

Aus seiner Sicht ist das Projekt für Investoren interessant vor allem aus zwei Gründen. Von der Lage am Rande der Altstadt profitierten nicht nur die Studierenden der Hochschule, die nach einem fünfminütigen Spaziergang zum Omnibus über die Linien 4 und 11 relativ rasch den Hohbuchcampus erreichen können. Darüber hinaus ist der Standort, zeigt sich Kalbfell überzeugt, durchaus auch geeignet für junge Leute, die in Tübingen studieren. Schließlich ist der Hauptbahnhof nur wenige Minuten entfernt, und die Zugverbindungen in die benachbarte Universitätsstadt sind gut. Es ist nicht das erste gemeinsame Projekt, das Volksbank und Casa Blanca gemeinsam stemmen: In der Nürtinger Straße in Metzingen wurden 35 Wohnungen gebaut und vermarktet. Ein weiteres Projekt in Kusterdingen ist geplant.

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