Freunde der Stadtbücherei: Jahresbericht

"Bei uns wird es nie langweilig" - unter dieses Motto stellte die Büchereileiterin Karola Adam ihren Jahresbericht, heißt es in einer Mitteilung.

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Karola Adam führte aus, dass mit knapp 3000 aktiven Lesern das Vorjahresniveau erreicht wird. Davon sind ungefähr die Hälfte Kinder und Jugendliche. Im Monat wurden durchschnittlich 2900 Besucher in der Bücherei gezählt. Der Medienbestand liegt bei 35 000 Einheiten und schätzungsweise 140 000 Ausleihen im Jahr. Karola Adam dankte den Freunden der Stadtbücherei für die Finanzierung von Autorenlesungen für Schulklassen, die Anschaffung von 30 Tiptoi-Büchern in doppelter Ausfertigung und als besondere Zugabe die Übernahme einer speziellen Star-Wars-Veranstaltung.

Vereinsvorsitzender Klaus Tross stellte drei handgefertigte Lesepilze (Sitzhocker) vor, die zur Verschönerung der Bilderbuch-Ecke beitragen sollen. Sie wurden ebenfalls vom Verein finanziert. Tross richtete einen besonderen Dank an die ehrenamtlichen Vorleser, die den "Treffpunkt Kinderbücherei" ermöglichen. Er verabschiedete drei langjährige Mitglieder aus dem Beirat, die durch zwei neu hinzugewählte Mitglieder teilweise ersetzt werden konnten. Der gesamte Vorstand wurde in seiner Arbeit bestätigt und per Akklamation wiedergewählt. Der Kassenbericht Günther Schneiders zeigte auf, dass der Kapitalstock durch die Mitgliedsbeiträge weiter erhöht werden konnte, sodass auch in Zukunft die finanzielle Unterstützung der Bücherei gewährleistet ist.

Die Veranstaltungen des Vereins fanden nicht immer die ungeteilte Zustimmung des Publikums. So musste der Jahreskulturausflug im September zum ersten Mal mangels Beteiligung ausfallen. Über die Gründe hierfür kann nur spekuliert werden. Umso größer war die Zustimmung zu den "Freunden im Klostergarten" im Juli, da musste nachgestuhlt werden. Dies war sicherlich den beiden humorvollen und weithin bekannten Künstlern Dietlinde Ellsässer und Jakob Nacken, aber auch den hochsommerlichen Temperaturen geschuldet.

Dass Heinrich Böll vor 30 Jahren gestorben ist, daran erinnerte ein Film über ihn. Sein Kampf gegen Hetze von rechts, die er zum Teil selbst ertragen musste, seine Mahnung Völkern beizustehen, die vom Genozid bedroht sind und seine Warnung vor einer Ost-West-Konfrontation, wenn auch unter veränderten Bedingungen, sind auch heute noch aktuell.

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