Freidenker: Initiative gegründet

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In Reutlingen hat sich eine Freidenker-Gruppe gegründet. Sie setzt eine Linie fort, die mit den Demokraten von 1848 begann, die weitgehend Religionskritiker und Basisdemokraten waren. Heute sind 39 Prozent der Deutschen konfessionsfrei. Angehörige der drei monotheistischen Religionen mischen heute bei allen Kriegen mit und liefern fleißig Waffen, heißt es in einer Mitteilung. Die großen Parteien drängen gegen die gebotene Trennung von Staat und Kirche auf eine "Rechristianisierung" des Schulwesens. Die Reutlinger Religionslosen hatten nicht gleich mit 17 "hochmotivierten Freigeistern" gerechnet. Der Gastredner Heiner Jestrabek aus Heidenheim) erzählte vom freien Denken seit der Antike: Griechische Philosophen, Erfindung des Totenreiches in Ägypten (Malereien in Grabkammern), Höhepunkt die französische Aufklärung, die im politisch schwachen Deutschland mager ausfiel.

Themen der künftigen monatlichen Treffen: 5. Juli 2015 - Protest der baden-württembergischen Religionsfreien in Konstanz, wo vor 600 Jahren der tschechische Reformator Jan Hus verbrannt wurde; braune Esoterik bei Neonazis und Völkischen; verfassungswidrige Begünstigung der Kirche.

Info Das nächste Treffen ist am 30. März, 19 Uhr. Der Ort ist anzufragen bei Hellmuth Haasis unter Telefon: (07121) 50 91 73.

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