Flüchtlingszahl muss nach oben korrigiert werden

Der Landkreis muss die Zuweisungszahlen für Flüchtlinge nach oben korrigieren, erläuterte Landrat Thomas Reumann am Montag im Verwaltungsausschuss des Kreistags.

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Der Landkreis muss die Zuweisungszahlen für Flüchtlinge nach oben korrigieren, erläuterte Landrat Thomas Reumann am Montag im Verwaltungsausschuss des Kreistags. Statt wie geplant für dieses Jahr 1600 Plätze für Asylbewerber vorhalten zu müssen, sind es nun 300 mehr, denn dem Kreis werden 2015 mindestens 1733 Menschen zugewiesen. Mit der Erhöhung reagieren Bund und Länder auf die wachsende Zahl von Flüchtlingen. In Deutschland werden in diesem Jahr über 400 000 neue Erstanträge und 50 000 Folgeanträge auf Asyl erwartet - 50 Prozent mehr als in den bisherigen Prognosen, so der zuständige Kreis-Ordnungsamtsleiter Dr. Hendrik Bednarz.

Wie Reumann erläuterte, müsse der Landkreis bis Jahresende also noch mindestens 850 Plätze zusätzlich schaffen. Dennoch soll am dezentralen Unterbringungskonzept weiter festgehalten werden. Bislang stehen an 30 Standorten kreisweit 1072 Plätze zur Verfügung.

Unbedingt vermieden werden soll im Landkreis weiterhin die Unterbringung der Flüchtlinge in Turnhallen und Zeltsiedlungen, doch kleinteilige Lösungen allein reichen nicht. Gesucht werden kreisweit vor allem Unterbringungsmöglichkeiten mit einer Kapazität von bis zu 50 Personen. Hier stehen in Reutlingen demnächst das ehemalige IB-Wohnheim mit 80 Plätzen und in Eningen das Boarding House zur Verfügung.

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