Fit für die Zukunft

Das Wanderheim auf der Eninger Weide wurde in den vergangenen Monaten fit für die Zukunft gemacht. Am 6. Mai wird der gelungene Umbau offiziell mit einem Tag der offenen Tür gefeiert.

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Durchschnittlich 1000 bis 1200 Übernachtungen pro Jahr konnte das 1976 eingeweihte Wanderheim auf der Eninger Weide in der jüngsten Vergangenheit verzeichnen. Da sich aber im Lauf der Zeit die Anforderungen der Gäste an den Komfort verändert haben, wurde nun - nach einer längere Planungsphase - ein großer Umbau in Angriff genommen. Der hielt die Handwerker rund drei Monate lang auf Trab.

Die Mühe hat sich gelohnt: Die Übernachtungszimmer haben nun allesamt eine eigene Duschgelegenheit. Im Gegensatz dazu kamen früher auf 41 Betten lediglich zwei Duschen. Aber auch die Zahl der Toiletten im Obergeschoss wurde von zwei auf vier erhöht. Dafür mussten allerdings vier Betten und ein kleiner Teil des Seminarraums geopfert werden. Zudem mussten im Zuge des Umbaus unter anderem die elektrischen Leitungen ausgetauscht sowie neue Abwasserrohre verlegt werden.

Im Erdgeschoss sorgten die Handwerker ebenfalls für markante Veränderungen: Im Eingangsbereich wurde eine Rampe gebaut, somit ist das Haus nun barrierefrei zugänglich. Außerdem hat das Wanderheim jetzt auch eine rollstuhlgerechte Toilette bekommen. Darüber hinaus verpassten die Maler der Holzdecke in der Gaststätte einen weißen Anstrich. Der Raum wirkt nun freundlicher und heller.

Im Untergeschoss ging der Umbau weiter: Die Gästetoiletten sind komplett erneuert und die einstige Küche und der Essbereich für Selbstversorger entfernt worden. Der frei gewordene Raum wurde genutzt, um Toiletten für die Mitarbeiter, ein Archiv und einen Lagerraum einzubauen. Alles in allem hat das Wanderheim so deutlich an Modernität und Komfort gewonnen. Die Investitionen, die etwas über dem anvisierten Betrag von 150 000 Euro liegen, dürften sich daher über kurz oder lang bezahlt machen.

Im Übrigen waren in den vergangenen Wochen auch freiwillige Helfer der Ortsgruppe im Einsatz. Sie machten rund ums Haus klar Schiff und versahen den Kinderspielplatz mit einer neuen Umrandung. Schließlich soll das Wanderheim am Sonntag, 6. Mai, picobello hergerichtet sein. An diesem Tag können sich Interessierte selbst ein Bild von der Umgestaltung des Wanderheims machen.

Am Tag der offenen Tür werden zwischen 11 und 12.30 Uhr Führungen durchs Haus angeboten, erzählt Josef Härle, der mit Ingo Ruf und Frank Weichert das Vorstandstrio der Eninger Ortsgruppe des Albvereins bildet.

Um 14 Uhr erfolgt die offizielle Schlüsselübergabe, bei der unter anderem auch ein Vertreter des Hauptvereins anwesend sein wird. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Jagdhornbläser und die Band "Hüttensound". Die Pächterin Gudrun Gekeler bietet zur Feier des Tages den Gästen auch Spanferkel an.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter am kommenden Sonntag schön sein wird, denn dann kann der große Tisch im Außenbereich ebenfalls eingeweiht werden. An selbiger Stelle stand einst ein Baum, dessen Stumpf noch unter der Tischplatte steht. Obendrauf thront ein großer Pilz, der aus dem Holz des Baumes geschnitzt wurde.

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