Faire Rosen

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"Faire Blumengrüße": So lautet das Motto der diesjährigen Rosenaktion von Fairtrade Deutschland. Auch einige Aktive der Steuerungsgruppe "Fairtrade-Stadt" beteiligen sich daran und bieten vor "Flair & mehr" am Laiblinsplatz 3 am Freitag, 13. Februar, ab 9 Uhr Fairtrade-Rosen zum Kauf an. Am Valentinstag selbst, also am 14. Februar, stehen die Freiwilligen ab 7 Uhr vor der Bäckerei Berger am Marktplatz 9. An beiden Tagen findet der Verkauf statt solange der Vorrat reicht.

Gut 80 Prozent der Schnittblumen in Deutschland werden importiert, weil die heimische Blumenproduktion die Nachfrage nicht decken kann. Sie kommen aus Ländern wie Kenia, Äthiopien, Tansania oder Ecuador und Kolumbien. Dort werden sie oft unter menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen angebaut. Die Beschäftigten dort haben aufgrund der niedrigen Löhne und dem mangelhaften Arbeits- und Gesundheitsschutz vielfältige Probleme. Hier hat die Fairtrade-Bewegung einen Gegenpol geschaffen.

Trotz des Transports mit dem Flugzeug haben zum Beispiel Rosen aus Kenia eine günstigere CO2-Bilanz als Blumen aus europäischen Gewächshäusern, weil durch die optimalen klimatischen Bedingungen insgesamt weniger Energie verbraucht wird. Die Beschäftigten haben eine geregelte Arbeitszeit und vereinbarte Sozialleistungen. Es wird eine Fairtrade-Prämie zur Verwendung in Gemeinschaftsprojekten gezahlt. Ausbeuterische Kinderarbeit ist verboten. Der Gebrauch von Agrochemikalien ist beschränkt und hochgiftige Pestizide sind verboten, so dass der Gesundheitsschutz gewährleistet wird.

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