Europa-Union: Gedenken an Opfer des Terrors

Der Deutsch-Französische Tag am Donnerstag steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der Terroranschläge von Paris.

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Anlässlich des Deutsch-Französischen Tages am 22. Januar erklärte der Kreisvorsitzende der Europa-Union in Reutlingen, Dr. Bernd Leweke: "In diesem Jahr steht der Tag ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer der Terroranschläge von Paris." Vor dem Hintergrund der schrecklichen Ereignisse müsse man sich mehr denn je "bewusst machen, wie wichtig es ist, dass gerade Deutschland und Frankreich gemeinsam für Freiheit, Demokratie, Toleranz und Menschlichkeit eintreten", betonte Leweke.

Der Angriff der Terroristen am 7. Januar habe ganz Europa und seinen freiheitlichen Grundwerten gegolten. Weil die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland das Fundament des vereinten Europas sei, müssten Deutsche und Franzosen nun noch enger zusammenrücken. Der Deutsch-Französische Tag, an dem an die Unterzeichnung des Élysée-Vertrages durch Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 erinnert wird, soll deshalb nach dem Willen der Europa-Union in diesem Jahr besonders nachdrücklich begangen werden.

Aus der Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich könne man lernen, wie Feindseligkeit, Hass und Gewalt überwunden werden könnten, betont der Vorsitzende. Die Welle der Solidarität nach den Anschlägen von Paris bestätige dies. "Europa lässt sich nicht in die Knie zwingen. Unsere freiheitliche, offene Gesellschaft ist stärker als Terror und Hass", so Leweke. Gerade die Pressefreiheit als zentralen Pfeiler des europäischen Wertesystems gelte es zu schützen.

Neben dem Bezug auf die aktuellen Ereignisse soll aus Sicht der Europa-Union im 53. Jahr der Freundschaft zwischen beiden Staaten auch die Bedeutung des Abkommens über die deutsch-französische Zusammenarbeit gewürdigt werden. "Am 22. Januar 1963 wurde das Ende der Erbfeindschaft zwischen Deutschland und Frankreich besiegelt. Heute sind wir nicht nur gute Nachbarn, sondern enge Freunde. Das ist ein großes Glück", so Leweke. Der Élysée-Vertrag verpflichtet beide Regierungen zu Konsultationen in allen wichtigen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik. Ebenso wurden regelmäßige Treffen auf Regierungsebene beschlossen.

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