Erfolgreiches Projekt

Förderprogramm Studienkompass und Karl Schlecht Stiftung begleiten junge Menschen aus nichtakademischen Familien erfolgreich an die Hochschule

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Nach dreijähriger Förderung wurden dieser Tage 15 Tübinger und Reutlinger Studienkompass-Absolventinnen nd -Absolventen aus dem Programm verabschiedet. Sie alle sind die Ersten in ihrer Familie, die ein Studium aufgenommen haben, und wurden auf diesem Weg intensiv begleitet und gefördert. Exklusivpartner des Studienkompass für Baden-Württemberg ist die Karl Schlecht Stiftung.

Der Studienkompass läuft auch bundesweit mit großem Erfolg: Mehr als 90 Prozent der 300 Absolventen des Abschlussjahrgangs studieren bereits oder planen nach einem Brückenjahr im Herbst ein Studium aufzunehmen. In feierlichem Rahmen beglückwünschten die Studienkompass-Partner die Stuttgarter Absolventen zusammen mit anderen Studierenden, die aus 16 Regionalgruppen aus Deutschland in Frankfurt zusammen gekommen waren, zu den ersten Schritten in eine gelungene Zukunft.

Noch immer wagen Abiturienten aus Familien ohne akademischen Hintergrund seltener den Schritt an die Uni. Von 100 Akademikerkindern studieren in Deutschland 77, von 100 Nichtakademikerkindern sind es nur 23. Der Studienkompass wurde 2007 von der Accenture-Stiftung, der Deutsche Bank Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) gegründet, um junge Menschen zu ermutigen, ein Studium aufzunehmen. Zahlreiche Partner aus der Wirtschaft und dem Stiftungswesen haben sich der Initiative angeschlossen. Bundesweit werden  1500 junge Menschen gefördert, rund 1400 haben das Programm bereits durchlaufen. Es beginnt zwei Jahre vor dem Abitur und läuft bis zum Ende des zweiten Semesters an der Hochschule. In der Region Tübingen/Reutlingen ist der Studienkompass seit 2013 aktiv.

„Mit dem Studienkompass eröffnen wir jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Talente zu entdecken und Weichen für ihre berufliche Zukunft zu stellen. Die hohe Anzahl der Studierenden aus dem Kreise der Absolventen zeigt, dass eine gezielte Förderung Jugendlichen Mut macht zu Lebensentscheidungen, die sie stark herausfordern werden. Das ist sehr wichtig für unsere Gesellschaft: Denn mehr denn je brauchen wir gut ausgebildete Akademiker und Fachkräfte, die in ihre Stärken vertrauen und sie nutzen“, betonte Dr. Katrin Schlecht, Vorstand der Karl Schlecht Stiftung. Für Dr. Ulrich Hinz, Bereichsleitung Schülerförderung (Vors.) bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, zeigen die Erfahrungen vor allem eines: „Jugendliche brauchen eine intensive Studien- und Berufsorientierung. So können sie einen passenden Weg finden und eine Entscheidung über Studium oder Ausbildung treffen, die auf einem festen Fundament steht. Häufig sind sie sich gar nicht bewusst, wo ihr Können liegt oder welche Möglichkeiten ihnen nach dem Abitur offen stehen.“

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