Er zeigte, wie Industrie geht

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Weihten zum Jubiläum des 175-jährigen Wirkens von Gustav Werner in Reutlingen und Württemberg eine Gedenktafel am Krankenhäusle ein: Pfarrer Lothar Bauer (rechts), Vorstandsvorsitzender der Bruderhaus-Diakonie, sowie Designer Hansjörg Brucklacher.  Foto: 

Das Krankenhäusle auf dem ehemaligen Bruderhausgelände am heutigen Manfred-Oechsle-Platz ist Denkmal und aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. Zum Jubiläum 175 Jahre Umzug von Gustav Werner nach Reutlingen wurde am Samstag eine Gedenktafel an dem Gebäude eingeweiht, die in Kurzform über die Geschichte des Hauses sowie das LEben und Werk Gustav Werners informiert.

Dass die Verbindung zwischen Reutlingen und Gustav Werner eine besondere war, betonte am Samstagnachmittag Pfarrer Lothar Bauer, Vorstandsvorsitzender der Bruderhaus-Diakonie: "Kirchlich war Gustav Werner ohnehin eine Besonderheit. Man war stolz auf ihn, verlieh ihm die Ehrenbürgerwürde." Nur sei es damals auch ein bisschen an die Ehre der selbstbewussten, freien Reichsstadt gegangen, "dass man sich von so einem Pfarrerle" zeigen lassen musste, wie Industrie geht. Wobei Werner kein Hedgefondsmanager, sondern einer gewesen sei, der sich in seiner Arbeit als "unternehmerischer Diakoniepionier" bewiesen und bereits Verantwortung für mehr als 200 Waisenkinder übernommen habe.

"Es ist keine klassische Gedenktafel", erläuterte Designer Hansjörg Brucklacher. Vielmehr sei sie in einem modernen Erscheinungsbild mit feinem Eisenglimmer in Grau gehalten. Das passe sowohl zum historischen Gebäude wie zum Thema der Industrialisierung.

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