Engagement macht Spaß und tut gut

"Es tut gut, selber was Gutes zu tun", sagten Philip Schwaiger und Philipp Weinmann, als sie das Resultat ihrer Spendenaktion für die Vesperkirche an Günter Klinger vom Diakonieverband übergaben.

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Vor vier Jahren standen die Mitglieder der Jungen Union (JU) in Reutlingen zum ersten Mal einen Tag lang auf dem Weihnachtsmarkt der Achalmstadt, verkauften dort Waffeln, Punsch und Glühwein und spendeten den erwirtschafteten Betrag dann an die Vesperkirche. Seitdem wiederholten sie die Aktion jedes Jahr wieder - so auch im vergangenen Dezember. "Wir wollen zeigen, dass es sinnvoll ist und auch Spaß macht, sich für andere Menschen einzusetzen", betonte Philipp Weinmann als JU-Geschäftsführer bei der Spendenübergabe an den Diakonieverband.

Insgesamt fast 300 Euro hatten rund 20 Engagierte der Jungen Union am 19. Dezember erwirtschaftet - und dabei nur gute Erfahrungen gemacht, wie Philip Schwaiger als JU-Vorsitzender betonte. "Einige Passanten wollten gar nichts essen oder trinken, sondern haben einfach so gespendet." Andere wiederum hätten noch nie was von der Vesperkirche gehört und wollten mehr darüber erfahren, wie die Nachwuchs-Politiker der Christdemokraten berichteten.

"Ich finde das klasse, dass sich junge Leute so einsetzen", betonte Günter Klinger als Geschäftsführer des Diakonieverbands. Die Institution ist im Übrigen auch bei der 18. Reutlinger Vesperkirche ab Sonntag, 18. Januar, wieder Träger des besonderen Gasthauses. Insgesamt würden jedes Jahr rund 90 000 Euro benötigt, um die Unkosten decken zu können. Wichtig sei dabei jede Spende, egal, ob sie zehn Euro betrage, fast 300 oder noch viel mehr.

"Wir wollten mit unserer Aktion darauf hinweisen, dass es auch in Reutlingen Armut gibt", betonte Philip Schwaiger. Positiv bewertete er zusammen mit Philipp Weinmann, dass in der Reutlnger Vesperkirche nicht nur warme Mahlzeiten ausgeteilt werden, sondern auch die Begegnung zwischen Arm und Reich geschehen kann.

Mit Blick auf ihre eigene Weihnachtsmarkt-Aktion ziehen die beiden JU-Vorderen nun ein durchweg positives Fazit: "Es tut einfach gut, selbst was Gutes zu tun."

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