EnBW setzt Speicher die Krone auf

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Die Information, dass die EnBW Erneuerbare und Konventionelle Erzeugung AG plant, die Kapazität des Oberbeckens des Pumpspeicherkraftwerks Glems um 5,3 Prozent zu erhöhen, hat Symbolcharakter: "Nach der ganzen Diskussion, ob sich das mit der Energiespeicherung überhaupt lohnt, ist das begrüßenswert", betonte Grünen-Gemeinderätin Annegret Romer in der Sitzung des Technischen Ausschusses.

"Wir freuen uns, dass sich die EnBW langfristig zum Standort bekennt", sagte Bürgermeister Alexander Schweizer. "Nichts Weltbewegendes" erklärte Ortsbaumeister Rainer Klett, "aber mit respektabler Wirkung": Um die Pendelwassermenge um rund 43 000 Kubikmeter zu erhöhen, wird der Dammkrone ein 70 Zentimeter hoher "Wellenbrecher" aufgesetzt.

Der Bediensteg zum Turm wird durch eine höher gelegene Stahlträgerkonstruktion ersetzt. Rainer Klett freut sich, in Zeiten der Energiewende ein solches Projekt auf der Markung zu haben.

Bleibt am Ende die berechtigte Frage von Gemeinderätin Annegret Romer: "Warum heißt das eigentlich nicht Pumpspeicherwerk Eningen-Glems?"ne

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