Eingeübtes Muster

Reutlingens größter Stadtteil will seine Spielplätze überarbeiten und macht das im Zuge einer Spielraumkonzeption. Bis 15. März läuft dazu eine Fragebogen-Aktion, von der man sich Ideen verspricht.

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  • Mit dem Plakat der Fragebogen-Aktion (von links): Dagmar Krause und Lothar Richter von der Spielplatzkommission, Betzingens Bezirksbürgermeister Thomas Keck und die stellvertretende Leiterin des Amts für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt, Dr. Katrin Korth. 1/2
    Mit dem Plakat der Fragebogen-Aktion (von links): Dagmar Krause und Lothar Richter von der Spielplatzkommission, Betzingens Bezirksbürgermeister Thomas Keck und die stellvertretende Leiterin des Amts für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt, Dr. Katrin Korth. Foto: 
  • Eine Art Vorzeigespielplatz im Stadtteil Betzingen ist der in der Lessingstraße. 2/2
    Eine Art Vorzeigespielplatz im Stadtteil Betzingen ist der in der Lessingstraße. Foto: 
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"Man muss das Pulver nicht immer neu erfinden, wir können auf ein eingeübtes Muster zurückgreifen", sagte Bezirksbürgermeister Thomas Keck. Was sich bei der Spielraumkonzeption in Ohmenhausen bewährt hat - und in der Folge auch in Reicheneck, Gönningen, im Hohbuch und in Orschel-Hagen - das soll nun auch in Betzingen erfolgreich praktiziert werden. In Reutlingens größtem Stadtteil gebe es, so die stellvertretende Leiterin des Amts für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt, Dr. Katrin Korth, schöne Spielplätze, aber auch solche, wo etwas gemacht werden müsse. Zusammen mit den Bürgern und dem Bezirksgemeinderat will die Stadt eine Konzeption entwickeln, um Ansatzpunkte zu erhalten, wo "Aufwertungen" vorgenommen und "Schwerpunkte" gebildet werden sollen.

Das Thema ist kein Neuland: Katrin Korth kann auf den von Ohmenhausens Bezirksbürgermeisterin Heide Schnitzer entworfenen Fragebogen zurückgreifen, der, so Hoffmann-Schulleiter Lothar Richter, zusammen mit Bezirksgemeinderätin Dagmar Krause in der neu gebildeten Spielplatzkommission, auf Betzinger Verhältnisse abgewandelt wurde. Dieser Fragebogen soll in alle Haushalte, Kindergärten und Schulen verteilt werden. Die Aktion läuft bis 15. Januar. Da geht es um solche Fragen wie: Wo spielen die Kinder? Was gefällt ihnen? Was fehlt noch? Ausdrücklich sollen sich nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder daran beteiligen, denn die sehen, weiß Katrin Korth, die Qualität eines Spielplatzes mitunter ganz anders als ihre Eltern. Auch Jugendliche hätte die Tiefbauamts-Vize gerne im Boot, denn auch größere Kinder bräuchten nun mal ihre Plätze.

Wenn dann die Fragebögen zurückkommen, dann wird ausgewertet. Die Verwaltung erhofft sich da schon ein paar wesentliche Erkenntnisse. Dann könnte es, wie in Orschel-Hagen, im Frühjahr eine Radtour mit Bürgern und Bezirksgemeinderat geben, bei der die zwölf Betzinger Spielplätze angefahren und die Verbesserungswünsche vor Ort diskutiert werden.

Ziel sei es, so Katrin Korth, bereits im nächsten Jahr ein paar kleinere Maßnahmen umzusetzen und dann 2017 entsprechende Mittel in den Haushalt einzustellen. Das Spielplatzbudget (Unterhaltung) im Stadtetat umfasst im Jahr 2015 immerhin 810 000 Euro. Insgesamt, lobte Thomas Keck, sei das eine "gute Sache", aber er empfindet bei der vom Gemeinderat genehmigten und genannten Summe durchaus noch "Luft nach oben".

Info Den Fragebogen kann man sich auch aus dem Internet herunterladen: www.betzingen.de/spielplatz.

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