Eines der guten Weindorf-Jahre

Das 27. Reutlinger Weindorf ist nun schon wieder Geschichte. Gestern bauten die Teams der acht führenden regionalen Gastronomen bereits wieder die 13 Lauben und zwei Zelte ab.

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  • Hilfswilliges Vohrer-Team: Beim Schlussspurt von Nicolas Meisch (2. von links) legten seine Cousins (von links) Marcus, Carlo und Clemens Vohrer kurzerhand Hand an - und traten später die Bronzemedaille an die Wirte ab. Fotos: Belanov 1/2
    Hilfswilliges Vohrer-Team: Beim Schlussspurt von Nicolas Meisch (2. von links) legten seine Cousins (von links) Marcus, Carlo und Clemens Vohrer kurzerhand Hand an - und traten später die Bronzemedaille an die Wirte ab. Fotos: Belanov
  • Reutlingens Feuerwehrler Rüdiger Künstle war 0,03 Sekunden schneller als sein Aarauer Kollege Dave Selinger. 2/2
    Reutlingens Feuerwehrler Rüdiger Künstle war 0,03 Sekunden schneller als sein Aarauer Kollege Dave Selinger.
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Einen Rekordbesuch kann Weindorf-Chef Julius Vohrer nicht vermelden, dazu war das Wetter anfangs doch zu durchwachsen. Vor allem der verregnete erste Donnerstag "war fast ein Totalschaden", berichtete er gestern. Doch weil das stabile Hoch dann seine schützende Hand über den Reutlinger Herbst hielt, wurde es hinten raus richtig gut.

Vor allem am Freitagabend, als das traditionelle Fassrollen in der Metzgerstraße die Massen zusätzlich anzog, wurde es "ziemlich eng" im Dörfle. Am schnellsten waren übrigens wieder mit Abstand die Wehrmänner aus Aarau, die den Wanderpokal gleich zuhause gelassen hatten. Doch die Gastgeber ließen sich nicht lumpen und stellten mit Feuerwehrmann Rüdiger Künstle den Schnellsten insgesamt. Er drehte das große Fass einhändig einen Wimpernschlag schneller als sein Schweizer Kollege.

Ganz entspannt und "richtig klasse" war dann der Ausklang am Samstagabend, erzählte Vohrer begeistert. Unterm Strich "war alles wunderbar, das war eines der guten Weindorf-Jahre", sagte er zufrieden. Noch bis Dienstagabend werden die Teams wohl mit letzten Aufräumarbeiten beschäftigt sein.

Das Erfolgsrezept für den Reutlinger Herbst, der beim Preis-Leistungsverhältnis die Tübinger Sommerinsel klar abhängt, liegt für Vohrer in der Qualität, "die muss stimmen, da lass ich nicht mit mir handeln", bekräftigt er. Im Laufe der Jahre habe man sich bei Speisen wie Getränken ein hohes Niveau erarbeitet, das es zu halten gilt.

Darin sind sich alle Wirte einig, "das ist eine gemeinschaftliche Aktion". Vorbei die Zeiten, da man Plastikgeschirr und -besteck verwendete, längst wird in Porzellan serviert. "Diese hohen Investitionen haben sich aber gelohnt", weiß Vohrer. Diesem Standard haben sich auch die Familien Stoll und Gumpper vom Forellenhof Rössle aus Honau als Nachfolger der Tübinger "Forelle" verschrieben. Gerhard Gumpper jedenfalls war mit ihrer Premiere sehr zufrieden.
 

Eines der guten Jahre

Das 27. Weindorf ist nun schon wieder Geschichte. Gestern bauten die Teams der acht Gastronomen die 13 Lauben und zwei Zelte ab. Nach anfangs durchwachsenem Wetter wurde es hinten raus ein richtig schöner Reutlinger Herbst. Unterm Strich "war alles wunderbar, das war eines der guten Weindorf-Jahre", sagt Julius Vohrer zufrieden.

 

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