Echaztal steht vor Neuwahlen

Das gesamte Echaztal steht vor Neuwahlen, denn die katholische Kirchenbasis ist demokratisch gefragt, heißt es in einer kirchlichen Mitteilung. Am Sonntag ist nach dem Gottesdienst Gemeindeversammlung.

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Die katholische Kirchengemeinde St. Wolfgang in Pfullingen setzt am Sonntag, 11. Januar, alle Hebel in Bewegung, um ihre Gemeindemitglieder zu Wort kommen zu lassen und Kandidatinnen und Kandidaten für die Mitte März anstehende Wahl des neuen Kirchengemeinderates zu motivieren.

Die beiden Ersten und zweiten Vorsitzenden des derzeit noch amtierenden Kirchengemeinderates, Dekan Hermann Friedl und Dr. Eberhard Bader, laden nicht nur zum traditionellen sonntäglichen Gottesdienst um 10.30 Uhr in die Kirche St. Wolfgang ein, sondern im direkten Anschluss daran auch zu einer Gemeindeversammlung, gleichfalls in der Kirche.

"Den frischen Aufwind in der Kirche, den Papst Franziskus mit Beginn seines Pontifikats gebracht hat, seine von Bescheidenheit, Barmherzigkeit und Mut geprägte Amtsführung und seine kritischen Worte selbst gegenüber seinen engsten Mitarbeitern", so Dekan Friedl, "lassen nicht nur aufhorchen, sondern Kirche auch vor Ort neu gestalten." Dazu brauche es Menschen, "die nicht resigniert die Hände in den Schoß legen oder aus teils fadenscheinigen Gründen aus der Kirche austreten", so Hermann Friedl weiter, "sondern Katholiken und Christen mit Entschiedenheit, konstruktivem Engagement, kritischer Loyalität und weltkirchlich-ökumenischem Weitblick".

Nach der Ordnung für die Kirchengemeinden und ortskirchlichen Stiftungen hat der Kirchengemeinderat "der Gemeindeversammlung einen Tätigkeitsbericht abzugeben und denselben mit der Gemeindeversammlung zu erörtern. Darüber hinaus sollen auch wichtige Fragen des Gemeindelebens besprochen werden". Zudem soll die Versammlung "das allgemeine Interesse am Leben der Kirchengemeinde fördern und deren Gemeinschaft pflegen. Sie kann Anregungen und Vorschläge für die künftige Arbeit abgeben, die von den zuständigen Organen der Kirchengemeinde zu behandeln sind."

Die Amtsperiode der neuen Kirchengemeinderäte von 2015 bis 2020 deckt sich mit der pastoralen Entwicklung "Kirche am Ort - Kirche an vielen Orten gestalten" der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Es geht darum, eine missionarische, diakonische und dialogische Kirche zu sein: offen, den Notleidenden zugewandt und kommunikativ. Auch Themen wie Kindergarten und Diakonie-Sozialstation werden dabei eine Rolle spielen.

Für den Kirchengemeinderat kandidieren können volljährige, wahlberechtigte Katholiken. Wahlberechtigt sind Kirchengemeindemitglieder ab 16 Jahren, die am Wahltag, dem Wochenende 14./15. März, seit mindestens drei Monaten den Hauptwohnsitz in der Kirchengemeinde haben. Bis zum 16. Februar muss der örtliche Wahlausschuss unter Leitung von Ernst Betzler als Vorsitzender des Pfullinger Wahlausschusses den endgültigen Wahlvorschlag feststellen.

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