Draufbolzen gibt es nicht

Fußball unterm Dach hat seinen Reiz, bietet Schutz vor Wind und Wetter und macht Spaß: Die Sparkassen-Soccer-Arena an der Dietweghalle wurde am Mittwoch ihrer Bestimmung übergeben.

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Hier lernt man das körperlose Spiel ohne Schiri: Die illustre Gästeschar bei der Einweihung der Arena schaut dem jungen Ballartisten zu.  Foto: 

Es sind grade mal zehn auf 16 Meter, die das Mini-Spielfeld in der neuen Sparkassen-Soccer-Arena an der Dietweghalle umfasst. Doch der Spaß könnte nicht größer sein, lässt sich hier doch ausgiebig und nach Herzenslust kicken, ohne dass ein Ball dauernd ins Aus gehen könnte. Von Netzen umgeben wird die Soccer-Arena zwar schon seit vergangenem Sommer genutzt, die offizielle Einweihung gab es dennoch erst am Mittwoch, weil unterschiedlichste Dinge wie der Aufenthaltsbereich noch ausgebaut werden mussten. Insgesamt investierte Street-Sport Neckar-Alb als verantwortlicher Verein rund 100 000 Euro ins Projekt, was laut Vereinskoordinator Jörg Steinegger ohne die Vielzahl an Sponsoren nicht möglich gewesen wäre.

"Hier lernt man das flache Spielen, das körperlose Spiel ohne Schiri", sagte Steinegger mit Blick auf die Möglichkeiten in der Arena. Denn einfach Draufbolzen gebe es nicht, vielmehr sei Technik gefragt. Das komme letztlich dem Grundgedanken von Street-Sport Neckar-Alb entgegen, da sich der Verein als soziales Projekt versteht und mit dem Sport Aggression abgebaut und Gewalt vorgebeugt werden soll. Bürgermeister Robert Hahn freute sich deshalb genauso, dass die Soccer-Arena endlich Realität geworden ist. Weshalb es mit der Umsetzung beziehungsweise der Suche nach einem geeigneten Standort so lange gedauert habe, könne er sich im Nachhinein nicht mehr so recht erklären. Die Lage an der Dietweghalle sei aber ideal. "Tolle Arbeit", lobte Hahn darüber hinaus das Engagement des Vereins sowie die Arena. Dabei ist es nicht das erste Großprojekt, das Street-Sport Neckar-Alb umgesetzt hat. Vielmehr wurden seit der Gründung vor 13 Jahren schon 300 000 Euro investiert - darunter die Soccer-Arena in Münsingen, die auch als Vorbild für die Halle am Dietweg diente, das Sport- und Spielfeld auf den Bösmannsäckern sowie mobile Spielfelder, die im Hänger transportiert und bei verschiedenen Veranstaltungen genutzt werden.

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