Doch etwas steiler als gedacht

Der höchste Berg Baden-Württembergs zog trotz der Ferienzeit acht Naturfreunde zur Wanderung auf dem Premium-Wanderweg "Feldbergsteig" an. Natürlich wurden für die Fahrt Fahrgemeinschaften gebildet.

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Die Naturfreunde-Gruppe am Bismarckturm auf dem Seebock, gleich nach dem ersten heftigen Anstieg. Foto: Privat

Am Feldbergparkplatz angekommen, war es erst mal etwas kühl, heißt es in einer Mitteilung der Naturfreunde. Das sollte sich aber umgehend ändern: Die Tour begann mit dem Aufstieg auf den Seebuck. Dieser wäre auch mit der Seilbahn möglich gewesen, die Reutlinger Gruppe war sich aber einig, den Anstieg aus eigener Kraft zu meistern.

Der Berg erwies sich dann aber als sehr anstrengend - so steil hatte der Weg von unten gar nicht ausgesehen. Schwitzend kamen alle oben an. Die Aussicht vom Bismarckturm war einfach herrlich. Der Belchen schaute über den Dunst heraus wie ein Ufo. Bis zum Feldberg stieg der Weg zwar an, aber nicht mehr so steil wie zu Beginn.

Der Gipfelsturm gehörte zur Pflicht bei dieser Wanderung. Leider war die Sicht durch den Dunst etwas getrübt, sodass eher die Blumen und Schmetterlinge am Wegesrand beachtet wurden. Vom Feldberg aus kann es nur bergab gehen, über die Wilhelmer Hütte zur Zastlerhütte. Als Naturfreunde war das Naturfreundehaus Feldberg natürlich eine Einkehr wert, allerdings ging es bis dorthin wieder ziemlich steil bergauf.

Nach dem Naturfreundehaus ging es entlang des Waldbaches auf einem Naturerlebnisweg durch den Bannwald idyllisch bergab. Dieser Weg ist zwar steinig und führt über kleine Brücken, ist aber trotzdem faszinierend.

Die nächste Station war der Raimatihof und der Feldsee. Der Feldsee ist ein Karsee, entstanden durch die Gletscherschmelze. Er liegt tief eingebettet in die Steilhänge des Feldbergs. Trotz der vielen Besucher an diesem Tag strahlte er eine Ruhe aus. Die Naturfreunde-Gruppe umkreiste den See fast vollständig, um über den Karl-Egon-Weg die fast 300 Höhenmeter wieder nach oben zu steigen.

Diese Wanderung auf dem Premium-Wanderweg "Feldbergsteig" war sehr abwechslungsreich und bot immer wieder weite Ausblicke ins Tal. Bereits im Vorfeld hatte der Wanderführer darüber informiert, dass er einen hohen Schwierigkeitsgrad ausgesucht habe und deshalb hatten alle die richtige Ausrüstung dabei.

Der Wasserverbrauch war and iesem Tag enorm, nicht notwendig war freilich ein Rucksackvesper - bei so vielen einladenden Einkehrmöglichkeiten. Sicherlich, so das Fazit der Naturfreunde-Wanderung, wird der eine oder die andere am anderen Tag einen Muskelkater gespürt haben.

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