DIES & DAS: Minister-Kritik

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Das Olympia-Ziel mit Platz fünf in der Nationenwertung wurde verfehlt. Kritik am für viele mauen Abschneiden der deutschen Olympiateilnehmer wird laut. Die kommt nicht nur vom Sportdirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Bernhard Schwank. Deutliche Worte auch von Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière. Als oberster Dienstherr für ein Drittel der Sportler im deutschen Olympiateam übte er Kritik an der Einstellung. Er glaubt, "dass bei manchen die Olympiateilnahme als solche schon ausreicht". Das hält er für falsch. "Wenn der Höhepunkt der Saison die Qualifikation für Olympia ist, dann ist vielleicht etwas nicht in Ordnung", vermutet der Minister. "Was wir brauchen im Sport und in der Gesellschaft, ist ein Brennen für den Sieg und nicht nur ein Dabeisein ist alles." Die beiden Reutlinger Olympioniken kann Thomas de Maizière nicht gemeint haben. Schließlich kehrte Judoka Ole Bischof von der TSG Reutlingen mit einer Silbermedaille im Gepäck zurück. Und auch der 19-jährige BMX-Fahrer Luis Brethauer vom TSV Betzingen hatte sich als Jüngster aller männlichen deutschen Olympioniken wirklich wacker geschlagen.

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