DIES & DAS: Hallen-Kritik

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Sie tut sich schwer in der Bevölkerung anzukommen, die neue "Stadthalle Reutlingen". Das Gesicht des Neubaus bewegt die Gemüter ganz erheblich. Hört man sich intensiv um, wird das deutlich: Sie hat, was ihr Äußeres anbelangt, nur wenige Fürsprecher. Bezeichnungen wie "Tempel", "Starenkasten" und "Feldherrenhalle" sind ebenso zu hören wie "Hochsicherheitstrakt", "Hochofen" oder "überdimensionaler Schuhkarton". Überdies sei sie "abweisend, kalt, grob, martialisch, bieder und großkotzig zugleich". Und auch Namen wie "Krematorium", "Stasi-Bunker" und "Mausoleum" machen die Runde. Kaum Gegenliebe findet auch das Braun der Fassade. Von "langweilig", "trist und traurig", "düster", "einfallslos" und "erschreckend" bis hin zu "kackbraun" ist dazu zu hören.

Aus Sicht von Baubürgermeisterin Ulrike Hotz dagegen wird die Stadthalle eine "begehbare Architekturskulptur" sein. Stadthallenprojektleiter Klaus Kessler sieht sie als "begehbares Gesamtkunstwerk" und bittet darum: "Gebt mir die Chance fertig zu bauen." Bleibt zu hoffen, dass danach der Zuspruch in der Bevölkerung deutlich steigt - und dass sie auch angenommen wird, die Stadthalle Reutlingen.

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