DIES & DAS: Blöd gefragt

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Es heißt ja immer, es gebe keine blöden Fragen - nur dumme Antworten. Beim Blick in die privaten TV-Medien sieht das manchmal anders aus. Das Bedrückende zuerst: Es muss unglaublich viele gelangweilte Menschen geben, die ihr halbes Leben vor der Glotze verbringen und dort auf eine sehr merkwürdige Art und Weise Kontakt zur Außenwelt suchen.

Wie anders kann es sein, dass es Zeitgenossen gibt, die bei einer Telefonumfrage eines Privatsenders zu politischen Fragen "mir egal" angeben? Und dafür 50 Cent löhnen? Sender wie "ntv" lachen sich tot, verdienen sie doch pro Anruf mit daran.

Nicht anders "Kabel 1". Fragten die doch unlängst beim Fußballspiel Juventus Turin gegen AC Florenz, ob die beiden Mannschaften in der "Serie A" oder in der "Kreisklasse B" spielen. Ein Anruf kostete ebenfalls 50 Cent.

Doch unsere Bahn AG kann das noch toppen. In ihrem Magazin "Mobil" kostet die Beantwortung der Frage, welche zwei Städte zusammen mehr Brücken als Amsterdam haben, SMS-Gebühren. Als Dankeschön erhält man aber keinen Preis, sondern "eine kostenlose Antwort mit der Lösung". Doch wer auf verspätete Züge wartet, macht womöglich sogar diesen Unsinn mit

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