Die regionale Rockszene - sie lebt!

Hier spielt die Hometown-Musik: Beim zweitägigen Represent-Festival im franz.K traten zwölf Bands aus der Region auf - vor mehr als 1000 Fans.

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Die Stagediving Elephants aus Reutlingen beim Represent-Festival.  Foto: 

Es war vor zwei Jahren, da hatte Florian Failenschmid von der Band Bad Liver die geniale Idee, mit einem Festival die Reutlinger Rock- und Popszene zu vernetzen und damit ein Wir-Gefühl unter den hiesigen Bands zu erzeugen. Eine Art Branchentreff, bei dem man für wenig Eintritt viel gute Livemusik geboten bekommt und so ganz nebenbei einen repräsentativen Überblick über das erhält, was in der hiesigen Rockszene so läuft.

Inzwischen hat sich das Festival etabliert und gilt unter jungen Fans aus der Region als österliches Highlight. Rund 500 Besucher füllten am Sonntagabend das franz.K, am Samstag waren es sogar an die 600, die sich sechs Bands und im Anschluss noch die Tanzmucke des DJ-Kollektivs N.Y.A.D.S. reinzogen.

Eine halbe Stunde hat jede Band Zeit, sich zu präsentieren. In den Umbaupausen zeigt das Organisationsteam, das sich aus Florian Failenschmid, Marie Ettlen und Axel Albrecht zusammensetzt, Videoclips von den jeweils auftretenden Bands, die von Marie Ettlen in Szene-Treffs wie Kaiserhalle, Hades, Plattenlädle oder im Club Thing Metzingen interviewt wurden.

Von Stoner- und Alternativrock über Psychedelic und Nu Metal bis zu Death Metal und Hardcore reicht die musikalische Bandbreite. Erstmals waren mit Junik auch Vertreter der Singer-Songwriter-Fraktion dabei - ebenso feierten die Hip-Hopper mit dem Metzinger 7Schläfer-Kollektiv Premiere bei Represent. Am Samstag brachten die Bands Bad Liver mit Organisator Florian Failenschmid, die Pfullinger Drown in Grey, die junge Band Deface, Nataraja, SSV-Kicker Sven Schimmel alias Gusto und die Combo Shove It das franz.K zum Kochen. Und am Sonntag? Die Band Junik, die Urgestein-Formation Sumpfpäpste, die Death-Metal-Band Casket, die Hip-Hopper 7Schläfer, die Alternativrocker Stagediving Elephants und zum Finale die Nu-Metal-Band Hatstik, die gleichzeitig ihren Bühnen-Abschied feierte.

Einer der Höhepunkte war eindeutig der Auftritt des Hip-Hop-Kollektivs um den Metzinger Rapper 7Schläfer: Mit sieben Musikern und zwei Rappern präsentierte die Crew (mit Damian und der Tübinger Band Splice) ihre heiße Mixtur aus Rap, Rock und Funk. Allein die Besetzung garantierte vollen Sound: Keyboard, Drums und ein messerscharfes Bläserduo ergänzen sich da mit Gitarre, Bass und dem aufgedrehten Sprechgesang der Rapper. Es wurde ein Hip-Hop-Feuerwerk - auf und vor der Bühne. Auch von den Reutlinger Stagediving Elephants gab es im Anschluss mächtig was auf die Ohren.

Fazit: Das Represent-Festival erwies sich als ein Event, das Livemusik unterschiedlicher Genres, Partymucke und regionales Wir-Gefühl aufs Beste miteinander verbindet. Wer sich näher für die einzelnen Festival-Bands interessiert, kann Interviews und News zur lokalen Musikszene auf der Internetseite www.represent-music.de News auch weiterhin abrufen.

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