Die große Freiheit

"Gelungen", "authentisch", lobte die Jury. Für ihre Beiträge haben Reutlinger Jugendliche jetzt beim aktuellen Kurzfilmwettbewerb "Like it - Bike it" in Berlin Gruppenpreise gewonnen (wir berichteten kurz).

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    Gruppenpreis-Gewinner beim Berliner Wettbewerb "Like It - Bike It": Reutlinger Jugendliche um Steffen Senftleben. Fotos: pr
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    Das Logo des Wettbewerbs - ausgerichtet wird er vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.
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"Die große Freiheit" - so hieß das Thema dieses Jahr. Insgesamt gab es sechs Einzelpreise und zwei Gruppenpreise. Bei den Gruppenpreisen waren jeweils Reutlinger Jugendliche beteiligt.

Zunächst zum Gruppenpreis für Jugendliche von elf bis 14 Jahren: Den hat der Beitrag "total freedom" der Film-AG am Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Gymnasium gewonnen - darunter sind nach Angaben der Agentur "tippingpoints" auch Beteiligte aus Reutlingen.

Den anderen Gruppenpreis für Jugendliche von 15 bis 18 Jahren erhielen Reutlinger IB-Berufschüler (BK TD 2) um Steffen Senftleben für den Kurzfilm "Remember Me". Die Gruppe besteht aus Jana Heißwolf, Sarah Hinze, Alexandra Eberle, Elisa Bächle, Ina Friedrichson, Alexander Groch, Gero Müller, Dominik Sachse, Sonja Banaski, Katja Stych und Paul Lidy.

Die Preisverleihung des so genannten "Fahrrad-Bambis" ging am 20. März in Berlin über die Bühne - ein großer Moment für die Gewinner. Für die Übergabe konnte eine prominente Schauspielerin gewonnen werden: Fünf-Freunde-Hauptdarstellerin Valeria Eisenbarth überreichte die Preise.

Über den Beitrag "total freedom" berichten Michelle Beguin und Nina Finkel: "Die Freiheit, die man beim Fahrradfahren spürt, kann nur mit einem freien Fall verglichen werden. Das zeigen wir!" Valeria Eisenbarth betonte bei der Preisübergabe, der Film wirke "wie ein Werbespot fürs Radfahren. . .: In nur 38 Sekunden bringt der Film auf den Punkt, wie sich Freiheit anfühlt." Auch Michaela Mohrhardt, die Organisatorin des Jugendfilmwettbewerbs, war voll des Lobes: "ein gelungener und sehr authentischer Filmbeitrag".

Der andere Gewinnerbeitrag "Remember Me" einer Reutlinger Schülergruppe um Steffen Senftleben greift zu einem ungewöhnlichen Stilmittel: Hauptdarsteller ist ein Fahrrad, das in einem Keller steht - aus dessen Perspektive ist der Film gedreht. Die Jury urteilt so: "Dieser Film punktet mit der Wahl des Protagonisten: das Fahrrad selbst. So sehr wünscht es sich, wieder Abenteuer zu erleben, frei zu sein und nicht in der dunklen Abstellkammer zu verstauben. Der Film zeigt, dass ein Fahrrad ein treuer Begleiter sein kann - auf allen Wegen. Mit dieser witzigen Idee hat 'Remember Me' die Jury überzeugt."

Als Gruppenpreise gab es jeweils "eine tolle Kinoparty" zu gewinnen, zu der Freunde eingeladen werden können: Im Kino ist dann der jeweilige Gewinner-Kurzfilm zum Motto "Die große Freiheit" zu sehen - und danach ein Film nach Wahl der Gruppe. Mit inbegriffen ist die Ausrüstung für die Kino-Party - Popcorn, Chips und Getränke.

Die Gewinnergruppe des Gottlieb-Daimler-Gymnasiums konnten gestern bereits ihren großen "Gänsehaut-Moment" erleben, wie die Agentur "tippingpoints" berichtet: Da nämlich wurde ihr selbstgedrehter Film erstmals in einem großen Kino gezeigt - im UFA-Palast Stuttgart. Der Gewinnerfilm der Reutlinger Schülergruppe um Steffen Senftleben wird auch als Kinoevent gezeigt, der Termin steht jedoch noch nicht fest - "voraussichtlich aber in den kommenden zwei Wochen", teilt die Agentur mit.

Der Kurzfilmwettbewerb "Like it - Bike it" wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Kinder und Jugendliche drehen ihre eigenen Fahrrad-Filme zum Motto "Die große Freiheit". Die Beiträge werden dann auf verschiedenen Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Bewerbungszeit war Mai bis November 2014.

Der Kurzfilmwettbewerb, so heißt es in der Ausschreibung, hat zum Ziel, "Fahrradbilder in den Köpfen von Jugendlichen nachhaltig positiv zu verändern und sie darüber vom Bildschirm weg auf das Rad zu bringen". Der Wettbewerb "möchte ein neues, positives, jugendliches Fahrradimage und eine In-Kultur schaffen, die authentisch ist. . .".

Wichtig ist den Machern, dass "ein Dialog ohne erhobenen Zeigefinger" entsteht, "eine authentische Kommunikation von Jugendlichen zu Jugendlichen in ihrer Medienwelt"

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