Die gGmbH in der Jugendhilfe ist vorerst vom Tisch

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Die "atmosphärischen Störungen" vom Sommer zwischen Kreisverwaltung und den Trägern der freien Jugendhilfe sind wohl ausgeräumt. Wie berichtet war man uneins über das Vorgehen, die unaufhaltsam steigenden Ausgaben für Jugendhilfe zu dämpfen, zu "konsolidieren". Ein externer Gutachter rechnete vor, dass eine Landratsamts-eigene Jugendhilfe g(emeinnützige) GmbH pro Jahr rund 65 000 Euro billiger wäre als die freien Träger. 100 000 Euro im Jahr einzusparen bei einem Gesamtvolumen von 19 Millionen Euro sei überhaupt kein Problem, hatten die Wohlfahrtsverbände gekontert.

Dass sich nun die Partner in Sachen Jugendhilfe in der Zukunftswerkstatt II zusammensetzten und Experten in drei Arbeitsgruppen intensiv Lösungen suchten, scheint der richtige Weg zu sein. Die jetzt im Jugendhilfeausschuss von Cäcilia Lutz, Hans Anton Maier und Michael Wandrey vorgestellten Ergebnisse und Verbesserungen bieten eine ganze Reihe quantifizierbarer Konsolidierungseffekte, sprich Einsparmöglichkeiten. Ohne dabei an Qualität des Hilfeangebots zu verlieren. Ziemlich konkret, realistisch, aber zurückhaltend kalkuliert beträgt allein bei der Arbeitsgruppe Angebote/Personaleinsatz das Volumen der Ausgabenkonsolidierung zwischen 74 000 und 154 000 Euro.

Der beratende Jugendhilfeausschuss akzeptierte das Resultat einstimmig. Die Ansätze und Vorschläge sollen gemeinsam von Verwaltung und Trägern weiterentwickelt und im Detail ausgearbeitet werden. Bis 2016 soll die Entscheidung über die Landkreis-eigene Aufgabenwahrnehmung zurückgestellt werden. Die letzte Entscheidung darüber aber hat der Kreistag am 24. März (Bericht folgt).

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