Die besten Ideen sind die eigenen

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Die erfolgreichen Jugend forscht-Teilnehmer (von rechts) Paul Jenny, Luca Genkinger, Moritz Lamparter und Stephan Böhringer mit Physiklehrer Eugen Scheffold, Schulleiter Dominik Kugler und Physiklehrer Raphael Dannecker am von Böhringer gebauten Resonanztransformator.  Foto: 

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb: Im Anschluss an die Präsentation der erfolgreichen Forschungsprojekte der vier Abiturienten des Technischen Gymnasiums (TG) machte Physiklehrer Raphael Dannecker schon gleich Druck bei der Werbung um interessierte Jungforscher: Die Antragsfrist für Fördermittel aus der Baden-Württemberg-Stiftung endet noch vor den Sommerferien.

Zwei der aktuell ausgezeichneten Projekte, die Schwerpunktoptimierung am Modellsegler von Paul Jenny (2. Platz in der Kategorie Physik) und die Herstellung eines Teleskopspiegels aus Metall statt Glas von Luca Genkinger (Innovationspreis der Helmut Fischer GmbH), waren von der BW-Stiftung gefördert worden. „Und es sind teilweise noch Mittel für Nachfolgeprojekte da“, animierte der Projektbetreuer Interessierte in der vollbesetzten Aula der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule.

Die Technische Schule mit den Schwerpunkten Metall und Elektro bietet in der Tat hervorragende Bedingungen für junge Forscher. Die Schule in der Trägerschaft des Landkreises verfügt nicht nur über gut ausgestattete Werkstätten, seit Neuestem gibt es sogar einen eigenen Jugend-forscht-Raum (JuFo) mit Werkzeugen und Computerausstattung, den die aktuellen vier Preisträger mitgestaltet haben. Ein Schaukasten gibt Anregungen für mögliche Projekte, erläuterte Dannecker, doch „die besten Ideen sind eure eigenen!“

Schulleiter Dominik Kugler hatte eingangs der Präsentation stolz von dem Jugend forscht-Schulpreis berichtet, den das Haus für das besondere Engagement bei der Förderung  mathematisch, naturwissenschaftlich und technisch interessierter Schülerinnen und Schüler beim Regionalwettbewerb in Nagold erhalten hat. Dies sei auch Verdienst der Physiklehrer Raphael Danneker und Eugen Scheffold, die sich intensiv um die Schüler und deren Projekte kümmern.

Dass ihr Tun auf fruchtbaren Boden fiel, macht Stephan Böhringer deutlich. Trotz Abistress verbesserte der vorjährige Landessieger seinen Hochspannungstransformator weiter und heimste damit den zweiten Platz in der Kategorie Technik und einen Sonderpreis ein. Auch mit Beginn des Studiums will er an seinem Projekt weitermachen.

Auf den Geschmack gekommen ist auch der passionierte Segelflieger Paul Jenny mit seinem Modellflieger, an dem er den Schwerpunkt optimiert. „Da geht noch ein bisschen was“, sagt er über seine weiteren Pläne – auch wenn das Projekt am Ende „ziemlich stressig war“ und ihm „wenig Schlaf und lange Nächte“ bescherte.

Der vierte im Bunde, Moritz Lamparter, kam über einen Seminarkurs und ein selbst gebautes und mittlerweile verbessertes Bath-Interferometer, das ist ein optisches Gerät zur Vermessung von Teleskopspiegeln, zu seinem mit einem Sonderpreis bedachten Projekt.

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