Der Winterdienst fiel deutlich günstiger aus Kreis-Straßenbauamtsleiter Pasler zieht Bilanz

"Dieser Winter, von dem viele sagen, er war keiner, hat unsere Straßenmeistereien doch auf Trab gehalten", berichtete Udo Pasler jetzt im Ausschuss.

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"Der Winter ist vorbei." Diesen Eingangssatz des Leiters des Kreis-Straßenbauamts, Udo Pasler, im Ausschuss für technische Fragen und Umweltschutz am Mittwoch wollte Landrat Thomas Reumann unbedingt ins Protokoll nehmen. Und was Pasler als oberster Straßenmeister im Kreis zu sagen hatte, selbstverständlich auch.

Die kalte Jahreszeit 2011/12 war geprägt durch vergleichsweise wenig Schneefall und eine langanhaltende Periode mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Die kritische Wetterlage sorgte dafür, dass die Mitarbeiter der Straßenmeistereien viele Einsätze in den Morgenstunden fahren mussten, um möglicher Glättegefahr zu begegnen. Insgesamt sei das gut gelungen, urteilte der Amtsleiter. "Beschwerden Einzelner konnten durch das Lob der Bevölkerung aufgehoben werden", lautete kurz seine Bilanz.

Habhafter fielen die Zahlen aus, mit denen er aufwartete. Rund 8000 Tonnen Salz wurden verbraucht - ein Drittel weniger als im Vorjahr.

Ausgebaut wurde dagegen der Einsatz von Sole. 1,5 Millionen Liter der Salzlösung wurden ausgebracht. Dieses Feuchtsalz hat den Vorteil, erläuterte Pasler, dass es besser auf der Straße haftet und so Kosten spart. Durch den Einsatz von mehr Sole konnten die Ausgaben für den Winterdienst um 45 Prozent gesenkt werden. Kostete der den Kreis im Vorwinter noch 3,7 Millionen Euro, waren es im vergangenen nur 2,6 Millionen Euro.

Dieser Weg soll konsequent weiter verfolgt werden, sagte Pasler. Neben der ersten kreiseigenen Sole-Erzeugungsanlage in Pfronstetten - hier wird Salz in Regenwasser gelöst - kam schon die neue Anlage in Bad Urach zum Einsatz. Geplant sind weitere Anlagen dieser Art in der neuen Münsinger Straßenmeisterei sowie in Walddorfhäslach und Eningen. So sollen die Betriebskosten weiter gesenkt werden.

Kaum Kosten entstanden dem Kreis bei zwei kleinen und einem größeren Unfall der Streufahrzeuge. Verletzt wurde zum Glück niemand. Rund 45 000 Euro Schaden, den die Versicherung beglich, entstanden Mitte Februar, als ein Unimog am Sonntagmorgen auf der L 211 im Pfähler Tal zwischen Grabenstetten und Bad Urach in einer Rechtskurve von der Fahrbahn rutschte und mit dem Schneeräumgerät gut 60 Meter Leitplanke zusammendrückte.

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