Der Markt wird immer internationaler Mechaniker-Innung bestätigt Vorstand

Die handwerklichen Maschinenbaubetriebe und mechanischen Werkstätten sind mit 2013 zufrieden, zeigte die Versammlung der Mechaniker-Innung.

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Jedes Jahr treffen sich die handwerklichen Maschinenbaubetriebe und mechanischen Werkstätten zu ihrer traditionellen Jahreshauptversammlung in der Reutlinger Kreishandwerkerschaft. Der Rückblick auf die geschäftliche Entwicklung im vergangenen Jahr war dabei überaus erfreulich.

Die Betriebe waren allesamt zufrieden. Allerdings kann die Ertragslage mit der guten Auftragssituation nicht Schritt halten. Gründe hierfür sind Kostensteigerungen sowohl beim Material, Personal und insbesondere auch ein steigender bürokratischer Aufwand.

Der Jahresstart 2014 war sowohl beim Innungsobermeister Rudi Schrade aus Sonnenbühl als auch bei seinen Innungskollegen dagegen eher verhalten. Trotzdem sind die Betriebe sehr zuversichtlich, dass sie auch in diesem Jahr an die gute Entwicklung des Vorjahres anknüpfen können.

Die Branche beobachtet zwar, dass die Marktveränderungen im Zuliefererbereich anhalten und Großserien vermehrt in Billiglohnländer verlagert werden, nichtsdestotrotz können die kleinen und mittelständischen Betriebe durch ihre flexible Strukturen immer wieder neue Märkte erschließen und Nischen für sich öffnen. Der Markt wird dabei zusehends internationaler. Weiterhin verlegen Maschinen- und Anlagenbauer ihre Produktion ins Ausland und versuchen, die Zulieferer mitzunehmen.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde der gesamte Innungsvorstand wiedergewählt. Obermeister bleibt der Sonnenbühler Rudi Schrade. Vertreten wird er von Werner Seidenspinner (Pfullingen) und Helmut Wenzel (Bad Urach). Dem Vorstand gehören weiterhin an: Stefan Dachs (Reutlingen), Arndt Dingler (Lichtenstein), Robert Gröninger (Aichtal), Emil Schmid (Sonnenbühl), Claus-Dieter Schön (Engstingen) sowie Günther Tröster (Lichtenstein). Die Kasse der Innung wird von Willi Christner (Lichtenstein) und Werner Seidenspinner (Pfullingen) geprüft.

Die Branche hat, wie andere auch, ein großes Fachkräfteproblem. Deshalb kommt es nicht von ungefähr, dass bei der Jahreshauptversammlung regionale Potenziale zur Deckung des Fachkräftebedarfs vorgestellt wurden. Des Weiteren informierte der Geschäftsführer der Reutlinger Kreishandwerkerschaft, Ewald Heinzelmann, die Betriebe über aktuelle Änderungen.

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