Der „Treffpunkt“ ist immer noch ein Dauerbrenner

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In seinem Jahresrückblick beschäftigte sich der Vorsitzende der Freunde der Stadtbücherei Pfullingen, Klaus Tross, mit der Frage, wie man mehr junge Leute für die Bücherei und mithin für die Mitarbeit in dem Verein begeistern könnte.

Der Vorschlag der Jugendgemeinderäte, Vorbereitungsnachmittage oder -abende für Schüler vor dem Mittleren Bildungsabschluss oder Abitur mit prüfungsrelevanten Themen in lockerer Form anzubieten, soll weiter verfolgt werden. Dass dem Verein als Förderverein einer städtischen Einrichtung eine Sonderrolle zukommt, bestätigte Bürgermeister Michael Schrenk in einem Gespräch.

Berthold Biesinger vom Theater Lindenhof verschaffte den Gästen einen vergnüglichen Abend im Klostergarten, als er die schwäbische Schöpfung nach Sebastian Seiler interpretierte. Als Stargast beim Klostergartenfest 2017 unterhält kein Geringerer als Heiner Kondschak.

Weil die Resonanz beim Ausflug in diesem Jahr wieder außerordentlich gut war, soll er beibehalten werden, wie es in einer Mitteilung der Bücherei-Freunde heißt.

Karola Adam, die stellvertretende Büchereileiterin, ging in ihrem Bericht bei der Mitgliederversammlung vor allem auf die Veranstaltungen ein, die der Verein trägt und unterstützt. Allen voran der Dauerbrenner „Treffpunkt Kinderbücherei“, der mit bis zu 30 Veranstaltungen im Jahr mit durchschnittlich 10 bis 15 Kindern pro Nachmittag von den ehrenamtlichen Vorleserinnen und Vorlesern des Vereins getragen wird.

Dann die Schullesungen für knapp 300 Schülerinnen und Schüler der Grundschulen, die zur Hälfte vom Verein finanziert wurden. Und nicht zuletzt die zahlreichen Veranstaltungen, die zum Großteil unter dem Motto der diesjährigen Pfullinger Kulturwege „Menschen unterwegs“ standen, wie zum Beispiel die fulminante Ausstellungseröffnung Axel Standke/Klaus Tross „Wut“ mit den beeindruckenden Trommlern, der Schubert-Liederabend in den Pfullinger Hallen, das Theater „Sturmvogel“, der Talk auf dem Pfulben, die Ausstellungen „Palästinensische Flüchtlingskinder malen ihr Erlebnisse und Wünsche“ und „Koreanische Kalligraphie und Tuschemalerei“ mit einem koreanischen Tänzer im Begleitprogramm. 

 Den Abschluss der Versammlung der Freunde der Stadtbücherei machte ein literarisches Quintett, bei dem fünf Freunde des Vereins ihre gegenwärtigen Lieblingsbücher vorstellten und daraus vorlasen.

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