Den Technologietransfer stärken

Sie sollen helfen, Potenziale besser zu nutzen: Der erste Teil der Innovationstage Neckar-Alb ist vorbei, und Organisator Dr. Stefan Engelhard zufrieden.

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Zwei Teilnehmer der Innovationstage Neckar-Alb im Gespräch: Dr. Stefan Engelhard ist mit ersten Hälfte der Veranstaltung durchaus zufrieden.  Foto: 

Das Ziel ist klar: Die neunten Innovationstage Neckar-Alb wollen, so hat es IHK-Präsident Christian O. Erbe bei der Eröffnung vorgegeben, dass noch mehr Partnerschaften zwischen Wirtschaft und Wissenschaft entstehen und somit der Technologietransfer in der Region Neckar-Alb gestärkt wird“.

Einen ersten Erfolg kann Dr. Stefan Engelhard, Bereichsleiter Innovation bei der IHK Reutlingen, bereits vermelden. So habe bei einer Veranstaltung ein Dienstleister, dessen langjähriger Hauptkunde die Zusammenarbeit einstellen wird, einen idealen Partner gefunden. Namen will Engelhard nicht nennen, aber er sei zuversichtlich, dass es zu einer Kooperation komme. „Solche schnellen Entschlüsse sind natürlich eher die Ausnahme“. betont der Leiter des Instituts für Wissensmanagement und Wissenstransfer (IWW).

Zudem bahnt sich laut Engelhard möglicherweise eine weitere Kooperation zwischen einem Wissenschaftler der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und einem Laborgerätehersteller aus Tübingen an, die sich auf der Innovationsmesse am 30. Juni im IHK-Forum getroffen hatten.

Mit Resonanz und Verlauf der Innovationstage ist Engelhard  zufrieden. „Die Veranstaltungen sind sehr positiv verlaufen. bei der Innovationsmesse waren zirka 150 Teilnehmer mit dabei.“ Insbesondere die Initiative „Potenziale nutzen“ sei gut angelaufen. Er weiß von drei interessierten Unternehmen, die jetzt mit den Business Angels der IHK zusammentreffen. Derzeit gibt es sechs „Business Angels“, in der Wirtschaft erfolgreiche Männer mittleren Alters, die ihre Erfahrung einbringen und ihre Partner unterstützen.

Die anderen Veranstaltungen hatten zwischen 15 und knapp 50 Teilnehmer. Aber: „Die Teilnehmerzahl ist für uns nicht relevant“. Insbesondere die Drei-Minuten-Beiträge sind laut Engelhard ein echtes Erfolgsmodell der Veranstaltungsreihe. Die Teilnehmer hielten sich in der Regel an die Zeitvorgabe und könnten in dieser kurzen Zeit viel Aufmerksamkeit auf Spezialthemen lenken. „Insgesamt haben wir ja mit diesen Kurzbeiträgen 65 Vortragende bei den Innovationstagen.“

Engelhard ist zuversichtlich, dass auch die noch ausstehenden Veranstaltungen mit Themen Echtzeitnavigation, kollaborierende Roboter oder auch minimal-invasive Chirurgie positiv verlaufen werden. Für die Smart Factory bei Wafios am Dienstag, 12. Juli, haben sich weit über 40 Teilnehmer angemeldet. „Von der Teilnehmeranzahl her wird das die wohl die größte Veranstaltung neben der Innovationsmesse Neckar-Alb werden“, bilanziert der IWW-Leiter Engelhard.

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