DEK: Nachhaltige und positive Impulse

Von herausragender Bedeutung für die weitere Entwicklung der Innenstadt ist das geplante Dienstleistungs- und Einkaufszentrum (DEK), so Pfullingens Bürgermeister Rudolf Heß in seinem Rückblick.

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Für das DEK ist die Stadt zwischenzeitlich Eigentümerin aller dafür erforderlichen Grundflächen. Insgesamt ist der Bau von bis zu 1500 Quadratmetern Gewerbefläche, 900 Quadratmetern Praxen und 1000 Quadratmetern Wohnraum möglich. Nach derzeitigem Stand ist eine Erweiterung der Tiefgarage Wickenhof im Zusammenhang mit diesem Projekt möglich. Es kann eine Zufahrt von der Großen Heerstraße umgesetzt werden. Eine Verbindung zur Tiefgarage Marktplatz ist möglich. Von diesem Vorhaben werden langfristig nachhaltige positive Impulse für die Attraktivität der Innenstadt erwartet. Zusammen mit den Tiefgaragen Marktplatz, Klostersee, Wickenhof und Klostergarten stehen dann 282 öffentliche Parkplätze in der Innenstadt zur Verfügung.

Am 30. Mai hat der Bürgerbus seinen Betrieb aufgenommen. Im ersten Halbjahr haben 3011 Fahrgäste dieses besondere Angebot des öffentlichen Nahverkehrs genutzt. 14 ehrenamtliche Fahrer sind derzeit im Einsatz; in Kürze werden voraussichtlich weitere drei Personen ihre ehrenamtliche Tätigkeit als Fahrer aufnehmen. Unterstützt werden die Fahrer von mehreren ebenfalls ehrenamtlich tätigen Bürgern, die den umfangreichen Dienstbetrieb organisieren. Insbesondere Ältere, die in den westlichen und östlichen Stadtteilen wohnen, wird dieses Angebot besonders geschätzt und gelobt. Der Bürgerbus ist montags, dienstags und freitags von 8 bis 11.50 Uhr sowie dienstags und donnerstags auch von 14 bis 17.50 Uhr im Stadtgebiet unterwegs.

Mit der Ganztagsbetreuung an der Wilhelm-Hauff-Realschule wurde im Dezember begonnen. Dieses Vorhaben erfordert im ersten Abschnitt Investitionsmittel von etwa 4,2 Millionen Euro. Das Land gewährt hierzu einen Zuschuss von 1,8 Millionen Euro. An der Schlossstraße wurde in diesem Jahr das Regenüberlaufbecken XII gebaut. Derzeit werden die Kanäle zwischen dem Becken und der Echaz im Schulhof der Schlossschule hergestellt. Einschließlich der technischen Ausrüstungen und der Kanäle belaufen sich die Kosten des Gesamtvorhabens auf etwa 1,2 Millionen Euro. Mit diesem Vorhaben leistet Pfullingen einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz. Mit diesem Becken hat die Stadt mit umfangreichen Investitionen über Jahrzehnte hinweg die erforderliche Anzahl der Regenüberlaufbecken erstellt. Dies ist neben zahlreichen anderen Maßnahmen in den unterschiedlichsten Bereichen ein wichtiger Beitrag zum Gesamtbereich des Umweltschutzes.

Die Erschließung für das Baugebiet "Mauer-Weil I" mit einer Fläche von etwa 3,4 Hektar westlich des Baugebiets Ahlsberg gelegen, sind im Wesentlichen abgeschlossen. Vorgesehen ist in den nächsten Jahren eine Bebauung mit etwa 40 Einzel- und Doppelhäusern sowie sechs Mehrfamilienhäusern. Die Mehrfamilienhäuser haben maximal zwölf Wohneinheiten. Für die Erschließung wurden etwa 1,4 Millionen Euro ausgegeben. Hier entsteht ein klar gegliedertes und gestaltetes Baugebiet.

Für den ersten Abschnitt des Baugebiets Karlshöhe wurden die Erschließungsarbeiten in diesem Jahr umgesetzt. Am östlichen Stadtrand, zwischen Gottfried-Maier-Straße und dem Elisenweg gelegen, stehen nun 28 Bauplätze für Einzelbehausung, Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus zur Verfügung. Mit beiden Baugebieten unterbreitet die Stadt gerade jungen Familien ein interessantes Angebot für ein Zuhause in Pfullingen.

Ehrenamtlich tätige Mitglieder der Bergwacht und des Albvereins haben in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des städtischen Forstbetriebs am Georgenberg eine Trassierung mit Trockenmauern hergestellt. Auf einer Fläche von vier Ar wurden 200 Reben gepflanzt. Damit wird die Tradition der Reben am Georgenberg wieder lebendig. Die Trockenmauern und deren Umgebung dienen besonders auch dem Artenschutz seltener Tierarten.

Im März 2011 wurde der "Pfulben", ein Einkaufsgutschein, der in vielen Pfullinger Ladengeschäften eingelöst werden kann, der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Geschenkgutscheine gibt es in den Werten fünf, zehn, 20 und 50 Pfulben. In Zeiten der weltweiten Verunsicherung auf den Finanzmärkten hat sich der Pfulben in kurzer Zeit einen guten Ruf als Zahlungsmittel erworben. Der Pfulben ist sehr rasch nach seiner Einführung bereits zu einem Markenzeichen der Stadt Pfullingen geworden. Insbesondere als Geschenk und als Sammelobjekte ist er besonders beliebt. Die erste Serie erinnert an Louis Laiblin, den großen Mäzen der Stadt.

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