CDU: Hotel duldet keinen zeitlichen Aufschub

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Die erneute Absage des Investors für ein Hotel an der Stadthalle ändere nichts daran, dass dringender Bedarf an einem zentralen Innenstadthotel in unmittelbarer Nähe zur Stadthalle besteht. Dies machten nicht nur die Aussagen der Geschäftsführerin der Stadthalle, Petra Roser, mit Blick auf den noch zurückhaltenden Kongress- und Tagungsbetrieb in der Halle deutlich; dies bestätigten sogar die bereits in Reutlingen ansässigen Hotelbetreiber. Die CDU-Fraktion ist daher der Auffassung, dass alternative Planungen für ein neues Hotel auf dem Bruderhausgelände keinen zeitlichen Aufschub dulden. Bei einem neuen Verfahren sei dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die von der Stadt bislang gesetzten Rahmenbedingungen einen wirtschaftlich tragfähigen Bau und Betrieb des Hotels offensichtlich nicht zugelassen haben.

Die CDU-Fraktion sieht es in diesem Kontext auch als ureigenste Aufgabe des Amtes für Wirtschaftsförderung an, geeignete Betreiberketten selbstständig anzusprechen und hat einen Antrag gestellt: Die Stadt soll bis Mai ein neues EU-relevantes Bieterverfahren zur Investorensuche erstellen - mit folgenden Rahmenbedingungen: 100 bis 150 Zimmer im Zwei-Sterne-Superior- bis Drei-Sterne-Segment, für das in der Stadt nach übereinstimmender Aussage von Experten und der Geschäftsführerin der Stadthalle offensichtlich Bedarf besteht; attraktives, günstiges Hotel im modernen Design (Motel One); zeitgemäße Architektur, die als Ergänzung zur Stadthalle wirkt und sich in den Bürgerpark einfügt; kein Festhalten an dem bisherigen Dudler-Entwurf; Überlassung des Grundstücks im Rahmen eines Erbbaurechts an einen Investor, der das Hotel auf eigene Rechnung plant, baut und - gegebenenfalls unter Hinzuziehung weiterer Partner - betreibt.

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