Bürgermeister steht vor dem "Meisterbürger"

Mit viel Lob und Anerkennung verabschiedete Bürgermeister Peter Nußbaum sieben Gemeinderäte, die dem Gremium nicht mehr angehören. In der Sitzung wurden auch ihre Nachfolger verpflichtet.

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Bürgermeister Peter Nußbaum (Vierter von rechts) verabschiedete (von links) Thomas Fauser, Frank Hummel, Diana Geisel, Andreas Wanninger, Jakob Buck, Jürgen Vietense und Peter Braun.  Foto: 

Am 25. Mai hat sich kommunalpolitisch in Lichtenstein eine Menge verändert. Sieben Gemeinderäte schieden aus, und es gab weniger Ausgleichsmandate. Der Gemeinderat schrumpfte so von 22 auf nun 19 Mitglieder, vier von ihnen sind neu dabei. Zur Verabschiedung der nun ausgeschiedenen Ortsparlamentarier lobte Bürgermeister Peter Nußbaum zunächst deren Bereitschaft, weiterhin an anderer Stelle im Ehrenamt aktiv zu bleiben.

Nußbaum beklagte in diesem Zusammenhang die geringe Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen von lediglich 44,3 Prozent. Würden Gemeinderäte doch "sehr viel ins Ehrenamt investieren", was die Bürger bei den Wahlen durchaus mehr hätten würdigen sollen.

"Eine arbeitsintensive und spannende Arbeit liegt nun hinter Ihnen", so der Schultes. Sehr zufrieden ist er mit der guten und konstruktiven Mitarbeit "abseits parteipolitischen Kalküls". Wird doch bei Entscheidungen in Lichtenstein oft quer durch die Fraktionen gestimmt, und dies mit viel "Kreativität, Pragmatismus und Augenmaß", so Nußbaum. Er beschrieb die wichtigsten kommunalpolitischen Dinge, die zwischen 2009 und heute auf den Weg gebracht werden, oder weitergebracht werden konnten. Alles bedeutende Themen, die die neuen Ratsmitglieder fortan weiter zu beackern haben.

Peter Braun von der Offenen Grünen Liste war nur wenige Monate im Amt, "aber Sie haben sich schnell eingearbeitet", so Nußbaum. Seit Ende 2012 dabei, verlässt auch Thomas Fauser (CDU) den Gemeinderat. Diana Geisel (FWV) hat es auf zehn Jahre gebracht, Frank Hummel (FWV) auf fünf. Er bleibt weiterhin aktiv im Holzelfinger Ortschaftsrat.

Jürgen Vietense (SDPD) kam 2009 in den Rat, ebenso Andreas Wanninger von der CDU. Beide lobten die sehr konstruktive Atmosphäre im Gremium. Lang anhaltenden Applaus gab es für das politische Urgestein Jakob Buck (CDU). Seit 1975 dabei, war er stets Stimmenkönig. Nußbaum fasste es zusammen: "Ich stehe hier als Bürgermeister vor einem Meisterbürger".

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