Blumenzauber hält noch zwei Wochen Positive Bilanz der Gönninger Tulpenblüte

Die Gönninger Tulpenblüte am vergangenen zweiten Tulpensonntag ist zu Ende gegangen. Der Verein zieht positive Bilanz. Wer Lust hat, kann noch ein bis zwei Wochen den Blumenzauber bestaunen.

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400 Sorten Frühlingsblumen gabs auf dem Probefeld. Foto: Privat

Der Verein Gönninger Tulpenblüte sowie die bei dieser gemeindeübergeifenden Aktion teilnehmenden Vereine ziehen eine positve Bilanz zum runden Geburtstag des Tulpenblütenfestes, einer Tradition die jetzt wieder stark im Gemeindeleben verankert ist. Begünstigt durch die warme Witterung in den Wochen zuvor standen die Hauptakteure am ersten Tulpensonntag, nämlich die im Herbst zu zehntausenden eingepflanztenTulpen und viele weitere Frühlingsblüher, in voller Blüte und boten bei sonnigem Wetter den zu tausenden Angereisten ein einzigartiges Farbspektakel auf dem Friedhof sowie auf dem neu angelegten Blumenzwiebel-Lehrgarten oder in einem der vielen liebevoll angelegten Vorgärten. Zusätzlich sorgte das vielfältige Programm, dass wirklich für jeden etwas Passendes dabei war.

Und als könnte man es einem mit dem Wetter nicht recht machen, waren die Jahre davor doch manches Mal geprägt von Wetterkapriolen mit Kälte und Regen, ist das diesjährig vorherrschende trockene Wetter auch der einzige Wehrmutstropfen. Am Sonntag stand alles noch einmal im Zeichen der Hauptakteure sowie der Geselligkeit.

Fast wäre der zweite Tulpensonntag sprichwörtlich ins Wasser gefallen. Aber pünktlich zum Start um 11 Uhr stabilisierte sich das Wetter und lockte doch viele Besucher nach Gönningen. Auf dem Probefeld der Firma Samen-Fetzer, die den Verein fachlich berät, gab es hier mehr als 400 Sorten Frühlingsblumen zu bestaunen. Von Concerto über Grand Perfektion bis Sensual Touch - schon die Namen der Tulpen deuten auf Unterschiedlichkeit und Eigenart hin. Von der einfachen frühen Tulpe über botanische Arten, gefüllte Sorten, gefranzt oder geflammt - immer noch stehen hier Tulpen wie die "Weiße Calgary", "Couleur Cardinal" oder "Appledorn" an der Spitze der Beliebtheit. Als Alternative hätte da der Spezialist die schöne "Barbeidos" zu bieten, eine Tulpe mit unglaublich stabilen, fast wachsähnlichen Blütenblättern, gefranzt und scharlachrot.

Gut angenommen wurde auch das eigens aufgebaute und betriebene Bewirtungszelt am Probefeld, in dem man die Besucher verköstigen konnte.

Nun wird es also wieder ruhiger in Gönningen, der Verein kann ein entgültiges Fazit zur zehnten Tulpenblüte ziehen. Die nächsten Aktionen stehen nach der Sommerpause schon wieder an. Die Pflanzaktionen im Herbst für die nächste Tulpenblütensaison sollen gut vorbreitet sein, und am 17. Oktober steht die vierte Auflage des "Kochbuchessen nach Hilda Wagner" mit einem ganz besonderen Gast vor der Tür. Es gibt einen kulinarischen Abend, gepaart mit Vorträgen, diesmal mit Winfried Wagner, dem schwäbischen Mundart-Entertainer, bekannt aus der SWR-Serie "Laible und Frisch". Nach der Tulpenblüte ist eben wieder einfach vor der Tulpenblüte. So darf man also weiterhin gespannt sein, was von den Gönningern und ihrer wiederbelebten Tradition des Tulpenblütenfests noch so kommen wird.

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