Biologische Vielfalt in der Stadt fördern

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Ab heute werden in der Stadt verschiedene Grünflächen vorbereitet, die in blühende Blumenwiesen und Wildstaudenflächen umgewandelt werden sollen. Es handelt sich um zwei Flächen, die im Rahmen des Projektes „Natur nah dran“ ausgewählt worden sind. „Natur nah dran“ ist ein Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt im Siedlungsraum. Bis 2020 unterstützt der NABU jährlich zehn Kommunen bei der Umwandlung von jeweils bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen und Wildstaudensäume. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes.

Unter 70 Bewerbern ausgewählt

Als eine von zehn Kommunen ist Reutlingen 2017 aus fast 70 Bewerbungen ausgewählt worden. Die Flächen, die umgewandelt werden, befinden sich im Geschwister-Wunschel-Park neben dem Alten- und Pflegeheim Voller Brunnen und hinter dem Parkhaus Lederstraße entlang des Fußweges von der Echaz zur Hindenburgstraße. Die Maßnahmen sind individuell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst.

Die Flächen werden zum Teil ausgebaggert und wieder mit einem speziellen Gemisch aus Schotter, Splitt und Komposterde aufgefüllt, das dann für die Wildblumen und Wildstauden optimale Lebensbedingungen zur Verfügung stellt. Zuerst werden die Flächen ein paar Wochen lang nicht gerade ansehnlich und etwas grau aussehen. Das Vorhaben erfordert Geduld.

Lebensräume für Tierarten

In den nächsten Jahren werden sich die Flächen zu wertvollen und langjährigen Lebensräumen für vielerlei Tierarten entwickeln. An beiden Orten werden Schilder aufgestellt, die Kurzinfos zu den Vorzügen der Wildpflanzen und den Wert für die Tierwelt enthalten. Innerhalb des Projektes „Biologische Vielfalt auf kommunalen Grünflächen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ wird zudem eine weitere Grünfläche in Reutlingen umgestaltet. Ziel dieses Projektes ist die Förderung der biologischen Vielfalt im Siedlungsbereich. Die Fläche war ursprünglich als Fläche mit Schattenstauden angelegt worden, auf der nur noch wenige Reste der ursprünglichen Schattenstauden vorhanden sind. Brombeeren und Gehölzsämlinge haben hier innerhalb der letzten Jahre die Oberhand gewonnen und die Stauden verdrängt. Dabei soll hier eine Wildstaudenfläche mit standortgerechten, gebietsheimischen Schattenstauden entstehen, die vielerlei Tieren als Nahrungsquelle und Lebensraum dienen wird.

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