Bildungsreform: Studie wird vorgestellt

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Eine Vorstellung der Studie "Kontrovers, aber erfolgreich!?" findet am Freitag, 18. Dezember, um 18 Uhr in der Aula der Achalm-Schule in Eningen statt. Nach ihrem Antritt im Jahr 2011 begann die grün-rote Landesregierung weitreichende Reformen des baden-württembergischen Bildungssystems umzusetzen. Dazu gehören zum Beispiel die Einführung der Gemeinschaftsschule als neuen Schultypus, die Umsetzung des Inklusionsprinzips in den Schulen, die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung, der Ausbau von Ganztagsbetreuungssangeboten sowie die regionale Schulentwicklung. Einige dieser Reformen sind in Politik und Öffentlichkeit kontrovers diskutiert worden. Lebhafte Diskussionen sind ein Merkmal einer vitalen Demokratie. Mehr noch: sie sind deren Voraussetzung.

Nun gab das Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung, eine Studie in Auftrag. Deren Ziel ist es die kontroversen Diskussionen und das Verständnis der Reformzusammenhänge systematisch darzustellen. Im Mittelpunkt steht die Wahrnehmung der Themen Bildungsgerechtigkeit und Verbesserung der Qualität im Bildungssystem. Prof. Dr. Busemeyer und Susanne Haastert von der Universität Konstanz präsentieren erstmal die qualitative Studie in Eningen und diskutieren mit den Podiumsgästen und Teilnehmenden die Ergebnisse.

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