Betzinger Jazzfrühstück ist Kult

Alles prima, alles super. So lautete das Fazit des gestrigen Jazzfrühstücks des Albvereins in Betzingen. Sagenhaft viele Gäste, tolles Wetter, alles top.

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Das Jazzfrühstück des Albvereins Betzingen hat sich inzwischen etabliert.  Foto: 

„Eigentlich gibt es gar nichts zu berichten“, strahlte Friedemann Rupp am Sonntag mit der Sonne um die Wette. Als Hauptorganisator des mittlerweile 15. Jazzfrühstücks war es allerdings bei dem Riesenandrang auch ein Leichtes, sich über den großen Zuspruch der Betzinger wie auch der auswärtigen Besucher zu freuen. Und weil das Wetter zudem mitspielte, die Gäste bester Laune waren, sich reichlich an Getränken und leckeren Speisen labten, so war eben einfach alles gut. „Also gibt es eigentlich auch nichts zu berichten“, berichtete Rupp hoch erfreut.

Da hat sich dann der große Aufwand doch tatsächlich gelohnt, wie Thomas Keck als Vorsitzender der Ortsgruppe Betzingen des Schwäbischen Albvereins betonte. „Und das Ganze für nur drei bis vier Stunden“, gab Keck zu bedenken. Allerdings bewies der große Zuspruch der Besucher – um die Mittagszeit drängten sich rund 1000 Menschen im Bereich zwischen Dorfmuseum und Zehntscheuer – auch: „Das Jazzfrühstück ist mittlerweile Kult“, betonte Betzingens Bezirksbürgermeister Keck. „Viele Besucher fahren extra wegen dieser Veranstaltung erst später in den Urlaub“, wusste auch Rupp zu berichten. Das sei aber kein Wunder, schließlich erweise sich das Fest im Museumsgarten jedes Jahr wieder als extrem beliebter Treffpunkt der Betzinger Bevölkerung. Bewährt musikalisch umrahmt wurde das Jazzfrühstück zum zweiten Mal in Folge von der Neckartown Jazzband aus Tübingen. „Die spielen astreinen Dixieland“, so Keck.

Genauso wie die Band hatte sich auch das Fest am Vorabend für die Mitglieder des Albvereins bewährt: „Wir haben ja am Samstag aufgebaut und dazu alle Mitglieder eingeladen“, betonte Thomas Keck. Rund 100 Personen waren gekommen, jeder sollte sein Grillgut selbst mitbringen, Getränke kosteten dann einen Euro. So war das Aufbauen zwar immer noch ein Haufen Arbeit, aber mit so vielen Helfern doch zu bewältigen. Hervorzuheben sei bei alledem vor allem eine Person: „Friedemann Rupp hat sich wirklich unglaublich um die Vorbereitungen gekümmert“, so Keck.

Unterstützt wurde der Hauptorganisator am vergangenen Sonntag von rund 40 Personen, die sich um die Bewirtung kümmerten, „beim Auf- und Abbauen sind es dann jeweils rund 30 Leute“, so Friedemann Rupp. Sein persönliches Fazit des 15. Jazzfrühstücks: „Es war alles wunderbar und hat bestens funktioniert.“

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