Baumpflanzung beim Ausbau der Ringelbachstraße ist jetzt abgeschlossen

Im dritten und letzten Abschnitt des Ausbaues der Ringelbachstraße wurden jetzt 62 etwa fünf Meter hohe, kleinkronige Winterlinden gepflanzt, die künftig den Verkehr begleiten werden.

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Lindenpflanzung in der Ringelbachstraße. Foto: Dietmar Czapalla

Winterlinden, die lateinisch "Tilia cordata Rancho" heißen, 62 Stück an der Zahl, wurden jetzt auf beiden Seiten des schon vor Wochen für den Verkehr freigegebenen dritten Bauabschnitts der äußeren Ringelbachstraße gepflanzt. Es sind schon recht stattliche, etwa fünf Meter hohe Exemplare der amerikanischen Sorte mit einem Stammumfang von 20 bis 25 Zentimeter, die von einem anerkannten Fachbetrieb des Garten- und Landschaftsbaus gepflanzt und versorgt wurden.

In der einschlägiger Fachliteratur sind die Winterlinden als "Kleinbaum, neun bis zwölf Meter hoch, vier bis sechs Meter breit wachsend, mit anfangs schmal eiförmiger, später kegelförmiger und regelmäßig aufgebauter Kleinkrone, die Äste schräg aufrecht, nicht überhängig und langsamwüchsig" eingestuft. Die amerikanische Lindensorte mit den dunkelgrünen Blättern und der gelben Herbstfärbung weisen wegen nur geringem Läusebefall kaum Honigtaubildung auf, sind windresistent, aber empfindlich gegen Bodenverdichtung. Letzterem hat man im Zusammenhang mit der in der letzten Novemberwoche erfolgten Pflanzung vorgebeugt. Ein spezielles Baumsubstrat, bestehend aus 60 Prozent gewaschenem Rheinsand und 15 Prozent Fertigkompost - der Rest ist Feuchtigkeit speicherndes Lavasubstrat und eingearbeiteter Langzeitdünger - sollen den 62 Winterlinden weitgehend optimale Wachstumsbedingungen bescheren. Maßgeblich dazu beitragen soll auch eine um jeden der Wurzelballen herum verlegte Ringleitung samt integrierter Tröpfchen-Bewässerungsanlage, mit welcher der Wurzelbereich der Linden ferngesteuert bewässert und auch gedüngt werden kann. Die Ringleitung dient aber auch der Belüftung.

Um eine möglichst gute Begeh- und vor allem Befahrbarkeit der Flächen zwischen den andernorts schon bewährten Straßenbäumen zu erreichen, wurde hier ein Lava-Gemisch mit Ziegel- und Erdanteil aufgebracht. Diese Vegetationsflächen, mit leicht eingefrästem Oberboden bedeckt, soll eine die Baumaßnahme abschließende Raseneinsaat im kommenden Frühjahr erfolgen.

Dann werden für die 62 Winterlinden entgültig gute Wachstumsbedingungen geschaffen sein. Ihr Wohlergehen wird dann vorrangig vom Pflegeaufwand abhängen, den ihnen die Stadt vor allem in den ersten Jahren zukommen lässt. Nicht, dass es ihnen so ergeht wie einer ganzen Anzahl von "Baum-Kollegen", die in den ersten beiden Bauabschnitten der Ringelbachstraße gepflanzt worden waren. Die nämlich hatte man danach ohne ausreichende Pflege so ziemlich alleine gelassen.

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