Automobil-Ikonen wie der "356er" im Museum

50 Interessierte der Albvereins-Ortsgruppe konnte Organisator Michael Schucker zur Fahrt nach Zuffenhausen, Standort des größten Sportwagen Herstellers Porsche, begrüßen, heißt es in einer Mitteilung.

|
Die Betzinger Albvereinler waren beeindruckt nach dem Besuch in der noblen Zuffenhausener Automobil-Schmiede. Foto: Privat

Mit dem Bus fuhr man über Stuttgart und Leonberg - durch den Engelbergtunnel - nach Zuffenhausen, wo das Herz von Porsche schlägt. Im Foyer des Porschemuseums wurde die Albvereins-Ortsgruppe von Dr. Rabe empfangen und nach kurzer Begrüßung zur Führung durch die Produktionsstätten in drei Gruppen eingeteilt.

Hierbei erfuhren die Teilnehmer durch Wolfgang Stumpp vom Werdegang der Firma Porsche. 1931 gründete Ferdinand Porsche in Stuttgart ein Beratungsbüro für Motoren und Fahrzeugbau mit zwölf Mitarbeitern. 1934 erhielt Ferdinand Porsche offiziell den Auftrag zur Konstruktion des deutschen Volkswagens. Montiert wurde der "Ur-Käfer" in der Stuttgarter Porsche Villa.

Im Jahr 1944 zog das Konstruktionsbüro der Porsche KG kriegsbedingt nach Gmünd in Österreich. Der "356er" ist der erste Sportwagen mit dem Namen Porsche. "Die Nummer 1" erhielt 1948 die Straßenzulassung. Die Porsche KG kehrte 1950 nach Stuttgart-Zuffenhausen zurück und begann mit der Serienproduktion des Sportwagens "356". Heute befindet sich ein Entwicklungszentrum in Weißach. In Leipzig steht eines der modernsten Werke der Welt von Porsche.

Nach all diesen Erläuterungen ging es durch die Produktionshallen, und die Besucher konnten sehen, wie die Motoren, Achsen und Getriebe mit der Karosserie verbunden wurden. Präzise zusammengefügt gehen die Fahrzeuge nun in die letzte Phase der Endmontage. Aufgereiht wandern die Karosserien von einer Montagestation zur nächsten. So werden zum Beispiel das Cockpit oder die Sitze an Vormontageplätzen von qualifizierten Händen nach den individuellen Vorgaben und Wünschen der Kunden komplettiert. Heute beschäftigt Porsche rund 16 000 Mitarbeiter. Nach etwa zwei Stunden war diese interessante Führung zu Ende und es gab Dankesworte an die Werksführer für die aufschlußreiche Darstellung der einzelnen Abteilungen, die durch das Werk führten. Anschließend besuchte ein großer Teil der Gruppe noch das moderne Porsche-Museum. Rund 80 Fahrzeuge und zahlreiche Kleinexponate werden im neuen Museum in einer einzigartigen Atmosphäre präsentiert. Neben weltberühmten Automobil-Ikonen wie dem "356er", "550er", "911er" oder "917er" werden auch die technischen Hochleistungen aus den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts von Ferdinand Porsche ausgestellt. Mit vielen neuen Eindrücken wurde die Heimreise angetreten. Dankesworte gingen an Organisator Michael Schucker.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Unterwegs in ein neues ÖPNV-Zeitalter

Der Gemeinderat hat gestern Abend mit großer Mehrheit den Grundsatzbeschluss für ein neues Stadtbuskonzept gefasst. Die Umsetzung soll im zweiten Halbjahr 2019 starten. weiter lesen