AUSSTELLUNG IM HEIMATMUSEUM: Medizin im Wandel der Zeit

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Schröpfglas und Schröpfschnäpper (Apparat zum Schröpfen) aus dem 19. Jahrhundert. Das große Bild zeigt den Heiligen Kosmas, Patron der Ärzte, Bader, Barbiere und Apotheker, auf einem ehernen Apothekenschild um 1740. Fotos: Heimatmuseum

Ärzte, Bader und Barbiere sind von alters her nicht die einzigen Berufsgruppen, die sich um die Gesundheit der Mitmenschen kümmerten. Selbstverständlich gehören Apotheker, Hebammen und die so genannten Stümpler, zu denen früher auch die Henker zählten, ebenso dazu.

Doch trotz des heilkundigen Wissens standen die Menschen großen Seuchen wie Pest oder Lepra machtlos gegenüber. Die Besucherinnen und Besucher erfahren im Heimatmuseum, wie sich die Berufsgruppen voneinander unterschieden und mit welchen Methoden früher Krankheiten geheilt werden sollten.

Präsentiert werden in der liebevoll zusammengestellten und über drei Jahre hinweg vorbereiteten Schau neben Objekten wie Schröpfköpfen, Zahnziehinstrumenten und einem Apothekenschild aus Reutlingen auch eine Fülle von Leihgaben aus süddeutschen Museen.

Die Ausstellung verknüpft dabei vielfältige Bereiche der Kulturgeschichte und medizinische Spezialfragen mit einem lokalen Blick auf die Reutlinger Medizingeschichte.

Leihgeber der Ausstellung, die noch bis 8. Februar im Reutlinger Heimatmuseum zu sehen ist, sind das Stadtmuseum Baden-Baden, das Museum im Steinhaus, das Schwäbische Schnapsmuseum Bönnigheim, die Städtischen Museen Esslingen, das Stadtmuseum im Gelben Haus, die Städtischen Museen Freiburg, das Augustinermuseum, die Schützengesellschaft Geislingen, das Deutsche Medizinhistorische Museum Ingolstadt, das Städtische Museum im Kornhaus, Kirchheim/Teck, das Heimatmuseum Langenau, Christophs Friseur-Museum, Leipheim, die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Leonberg, Pfarramt Stadtkirche II, das Stadtmuseum Pforzheim, das Stadtarchiv Reutlingen, die Stadtbibliothek Reutlingen, das Diözesanmuseum Rottenburg, das Hällisch-Fränkische Museum, Schwäbisch Hall, die Löwenapotheke, Dr. Ernst Breit, Schwäbisch Hall, das Stadtarchiv Schwäbisch Hall, das Landesmuseum Württemberg, Stuttgart, die Eberhard-Karls-Universität Tübingen - Institut für Naturwissenschaftliche Archäologie, Abt. Paläoanthropologie, die Universitätsbibliothek Tübingen, die Eberhard-Karls-Universität Tübingen - Kunsthistorisches Institut, Professorengalerie, die Hautklinik am Universitätsklinikum Tübingen, die Museen der Stadt Tuttlingen, das Fürstlich Waldburg-Zeil'sche Gesamtarchiv Leutkirch sowie Dr. Martin Widmann, Kusterdingen-Wankheim.

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