Aus dem Meer erstanden

Zu einer sportlichen Herausforderung hatte die Ortsgruppe Pfullingen des Schwäbischen Albvereins dieser Tage wieder einmal eingeladen.

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Dank einer Weglänge von  28 Kilometern und 1100 Höhenmetern war Kondition gefordert. Trotz der sommerlich angesagten Temperaturen fanden sich am Startpunkt Pfullinger Hallen 15 Teilnehmer ein. Unter der Begleitung von Gerhard Stolz und Doris Sautter ging es zuerst unterhalb des Kugelbergs und der anschließenden Schutthalde ins Wohngebiet Weingarten bei Unterhausen. Von dort wanderten die Albvereinler durch das Naturschutzgebiet Imenberg und konnten sich dabei an zahlreichen Orchideen erfreuen. Auf der Talsohle des Zellertales angekommen, ging es entlang des Stahlecker Bachs weiter. Unterhalb des Ziegelbrunnens erläuterte Gerhard Stolz an einer Wasserrinne das Phänomen der Tuffsteinbildung.

Durch die Stahlecker Schlucht gelangten die Wanderer vollends hinauf zum Albrand. Nach wenigen Schritten erreichten sie die Burgstelle Stahleck, von der nur noch der Burggraben erhalten ist. Beim weiteren Aufstieg war nochmals Sportlichkeit gefordert, da der Wanderpfad durch Bäume blockiert war. Am Eckfels angekommen, genossen die Pfullinger die herrliche Aussicht ins Echaztal und auf die gegenüberliegende Bergkette. Dem Traufweg weiter folgend gelangten sie zur Ruine Greifenstein. Über den Rauhbol wurde dann Holzelfingen erreicht. An der Feuerstelle beim Sportplatz wurde Mittagsrast gehalten. Danach erfuhren die Wanderer am Aussichtspunkt Burgstein die geologischen Besonderheiten der Überbleibsel des Jurameeres. Im Schatten folgten sie weiter dem Randweg und erreichten die Traifelbergfelsen. Am Sonnenstein nahmen sie das sogenannte Sonnenwegle und stiegen in schmalen und zahlreichen Serpentinen hinab nach Honau. An der wenig bekannten Föhnerquelle begann der erneute Aufstieg, der zuerst zur Viehstelle führte. Nach weiteren Höhenmetern wurde der sogenannte Kassenfels erreicht. Auf einem alpin anmutenden Weg ging es schließlich hinauf zur Ruine Alter Lichtenstein. Hier konnten die Pfullinger ihre bisher zurückgelegte Wegstrecke verfolgen. Am Forsthaus vorbei ging es schnurstracks zur Nebelhöhle. Über die Hochfläche des Wons gelangten die Wanderer zum Sättele, einer alten Wegekreuzung. Die letzten Meter hinauf zum Schönberg wurden erwartungsvoll zurückgelegt. Nachdem sie sich gestärkt hatten, ging es über den Wanderpfad hinab zur Wanne und zum Ahlsberg und zurück zu den Pfullinger Hallen.

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